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Wie kann ich ein christliches Leben führen?

Keiner von uns wurde erschaffen, um zu sündigen. Ursprünglich hatten wir nicht einmal die Erkenntnis von Gut und Böse (1. Mose 3, 5). Wie kam es dann überhaupt zur Sünde?

Die Bibel berichtet, dass wir als Menschen eine sündige Natur haben. Wenn das stimmt – wie kann ich dann ein christliches Leben führen? Gibt es eine Möglichkeit, meine angeborene Natur loszuwerden?

Es ist ein gewöhnlicher Dienstagnachmittag in meiner Sozialkundestunde. Das Mädchen neben mir malt Männchen und der Junge hinter mir sieht aus, als ob er schlafen würde. Unser Lehrer hat gerade die Frage gestellt: „Was ist nach eurer Meinung die beste Regierungsform?“ Stille. Er macht einen neuen Versuch. „Ist eine Diktatur das Beste, vielleicht eine Demokratie oder eine Republik?“ Bevor  irgendjemand wirklich seine Meinung zu diesem Thema äußert, setzt er fort: „Um zu betrachten, wie die Menschen regiert werden sollten, müssen wir die Frage stellen: „Was ist ihre innewohnende Natur? Ist der Mensch gut oder böse?“ Der Großteil der Klasse ist zuerst unsicher. Aber ich frage mich, was die Bibel darüber sagt.

Ich lese in 1.Mose 1, 31: „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.” Keiner von uns wurde erschaffen, um zu sündigen. Ursprünglich hatten wir nicht einmal die Erkenntnis von Gut und Böse (1.Mose 3, 5). Wie kam es dann überhaupt zur Sünde?

Ich lese weiter, wie Gott zu Adam und Eva im Garten Eden sprach: „Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.“ 1.Mose 2, 16-17. Doch Satan, die Schlange, verführt Eva dazu, das, was Gott gesagt hat, in Frage zu stellen: „Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“ 1. Mose 3,4-6.

Sündige Natur als Folge des Sündenfalles

Auf diese Weise konnte Satan Eva versuchen, Gott nicht zu gehorchen. Als sie und Adam in der Versuchung nachgaben, bekamen sie eine sündige Natur. Diese sündige Natur erbte danach die gesamte Menschheit: „Als aber der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar …” 1. Mose 6,5.

Wenn all diese Sünden und bösen Begierden naturgemäß aus mir hervorkommen, gibt es dann überhaupt Hoffnung, dass ich in Wahrheit das Leben als Christ führen kann?

Auch Jesus erklärt, wie sündig die menschliche Natur aufgrund des Sündenfalles wurde: „… denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft.“ Markus 7, 21-22. Wenn all diese Sünden und bösen Begierden naturgemäß aus mir hervorkommen, gibt es dann überhaupt Hoffnung, dass ich in Wahrheit das Leben als Christ führen kann?

Genau aus diesem Grunde kam Jesus: um mich davon zu befreien, wie ich von Natur aus bin, und um in mir etwas vollkommen Neues zu Gottes Ehre zu schaffen. „Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.” Hebräer 4, 15. Jesus kam in der Gestalt des sündigen Fleisches (Römer 8, 3), was bedeutet, dass er auch wie wir versucht wurde. Er war jedoch treu gegenüber dem Plan, den Gott für ihn hatte, und überwand alle Versuchungen in seinem Leben.

Der Weg zu einem guten und siegreichen Leben

Jesus hat für mich einen vollkommen neuen Weg geöffnet; jetzt kann ich ihm folgen und seiner Stimme in meinem Herzen gehorchen, anstatt von meinen Lüsten gesteuert zu werden, meinem Stolz oder allem anderen, das in meiner menschlichen Natur wohnt. Er steht bereit, um mir zu helfen, wie es in Hebräer 4, 16 geschrieben steht: „Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.“ Auf diese Weise kann auch ich das gute und siegreiche Leben führen, welches Jesus hier auf der Erde gelebt hat.

Ganz gleichgültig welche Art von Regierung hier auf der Erde herrscht, ich habe eine Hoffnung, Jesus gleich zu werden und kann auf einen neuen Himmel und eine neue Erde warten, auf denen Gerechtigkeit wohnt (2. Petr.3, 13). Die neue, göttliche Natur, die ich durch Treue in diesem Leben gewinne, wird dort von ewigem Wert sein (2. Petr.1, 3-4).

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