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Wie ich lernte, „ich selbst“ zu sein

Zu wahrer Freiheit kam Linda als sie erkannte, dass es nur Einen gibt, dem sie gefallen muss.

Von klein auf habe ich gelernt, wie wichtig es ist, den Menschen zu gefallen und sie zu beeindrucken. Der Fokus war stets darauf gerichtet, intelligent, gut erzogen, beliebt, modisch gekleidet usw. zu sein. Als Kind und Teenager habe ich mich oft mit anderen verglichen, und die Folge davon war, dass ich immer das Gefühl hatte, nicht gut genug zu sein. Es sah so aus, als ob meine Freunde immer intelligenter, besser aussehend, sportlicher und begabter im Klavierspielen waren.

Ich verlor mein Selbstbewusstsein und wurde immer stiller. Das hatte zur Folge, dass ich mich immer mehr von anderen Menschen zurückzog, bis ich schlussendlich meine Freunde verlor. Ich wagte nicht, mich anderen mitzuteilen, weil ich Angst davor hatte, zurückgewiesen zu werden. Ich hatte das Gefühl, dass ich außerhalb stehe, und mir war bewusst, dass meine Isolation mir unheimlich weh tat. Ich erinnere das Gefühl der Einsamkeit und der Traurigkeit. Es war, als ob mein wahres Ich eingesperrt wäre, und ich sehnte mich danach, frei zu sein.

Ich wollte nicht den Rest meines Lebens in diesem jämmerlichen Zustand zubringen und begann, nach einer Lösung zu suchen, um mein Inneres wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Was ich damals noch nicht verstand: Die Wurzel meiner Probleme lag darin, dass ich von Gott entfremdet war – und dabei konnte ich nur mit Gottes Hilfe wahre Freiheit finden.

Es kommt nur darauf an, was Gott von mir denkt

Als ich 20 Jahre alt war, kam ich in Kontakt mit jemandem, der mir – zum ersten Mal in meinem Leben – davon erzählte, dass ich Jesus bitten kann, in mein Herz zu kommen, und dass er mein Freund sein will. Jesus wurde mein Herr und Heiland, ich übergab ihm mein Herz und legte mein Leben vollständig in seine Hand. Von diesem Tag an fühlte ich mich nie mehr allein. Ich überließ Jesus vollkommen die Kontrolle über mein Leben, denn ich hatte in der Vergangenheit unter Schmerzen lernen müssen, dass ich, wenn ich mein Leben selbst steuere und für mich selbst lebe, nur Schuldgefühle, Enttäuschung, Reue und Unglücklich-sein ernte. Ich wurde ganz davon abhängig, dass Jesus mich durchs Leben leitet, und ich überließ ihm alle Entscheidungen. Dadurch erlebte ich ein gewisses Maß an Freude und Frieden, aber ich wurde immer noch von den Gedanken geplagt, was wohl die Leute von mir halten.

Oft ertappte ich mich selbst dabei, dass ich mich vor mir selbst rechtfertigte, wenn ich etwas getan hatte, um die Wertschätzung der anderen zu erlangen. Gottes Heiliger Geist gab mir gradweise mehr Licht durch sein Wort, und ich lernte, dass es nur einen gibt, dem ich zu gefallen habe – und das ist Jesus. Er liebt mich und er starb für mich, sodass ich von allen meinen Fesseln befreit werden kann. Ich fasste den festen Entschluss, nicht mehr bewusst die Anerkennung und das Wohlwollen der Menschen zu suchen, sondern nur noch so zu leben, dass ich meinem lieben Jesus wohlgefällig bin. Ein Wort aus der Bibel stärkte mich in dieser Zeit besonders: „Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.“ Hebräer 4,13. Ich erkannte, dass Gottes Augen allezeit über mir wachen, sodass ich nicht mehr damit beschäftigt sein muss, was andere Menschen von mir denken. Es kommt nur darauf an, was Gott von mir denkt!

Manchmal haben starke Personen auf mich die Auswirkung, dass ich „zusammenschrumpfe“ und mich in mich selbst zurückziehen möchte. Der Vers, „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit,“ wurde meine Waffe gegen diese Angstgefühle (2. Timotheus 1,7). Mit der Zeit wurde ich mehr und mehr davon befreit, mich darüber zu sorgen, was die Leute von mir denken. Anstatt dass ich von den anderen gebunden war, wurde ich glücklicherweise mehr und mehr mit Jesus verbunden, und davon, was Gott von mir denkt. Ich verglich mich selbst damit, was Gottes Wort sagt, und ich ließ mich von Ihm darin unterweisen, so zu leben, dass ich ihm wohlgefällig bin.

Freiheit erleben

Ich begann, auf eine vollkommen neue Art und Weise zu denken. Ich begann zu verstehen, dass sich das Leben nicht um mich selber dreht. Anstatt darauf bedacht zu sein, meine eigenen Interessen zu befriedigen, beschäftige ich mich jetzt damit, den anderen zu dienen und für sie da zu sein – während ich gleichzeitig mehr und mehr von den Gedanken befreit werde, was wohl die anderen von mir halten mögen. Mein guter Herr und Meister öffnet mir täglich Möglichkeiten, dies zu verwirklichen.

Wenn ich heute mit meinen Freunden und mit meiner Familie zusammen bin, kann ich mich ganz gelöst, natürlich und fröhlich lachend ausdrücken. Ich kann jetzt meinen Freunden und Angehörigen zuhören mit der Absicht, ihnen eine Hilfe zu sein und ihnen, wenn möglich, dabei zu helfen, dass ihre Bürde leichter wird. Mein Leben ist nun reich und schön. Wenn man in Wahrheit frei davon wird, immer nur an sich selbst zu denken und daran, wie die anderen einen wohl sehen, kann man eine Hilfe für die anderen sein, damit auch sie Gott finden und die gleiche Freiheit erfahren können.

Gott hat mir einen wachen, gesunden Verstand geschenkt, ich kann mich frei ausdrücken und einfach ich selbst sein – mit den Gaben, die mir von Gott gegeben wurden. Angst und Bekümmernis haben keine Macht mehr über mich. Gott steht mir bei, und ich kann ihn in der Stunde der Not um Hilfe bitten. Die schwere Bürde, die ich so viele Jahre getragen habe, ist verschwunden. Meine Ruhe und mein Frieden haben zugenommen und sind wie ein ruhiger, klarer, Fluss geworden. Mit jedem vergangenen Tag werde ich freier und leichter. Jesus ist in Wahrheit der große und mächtige Heiland und Befreier!

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