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Wenn es den anderen gut geht

„Alle Dinge dienen mir zum Besten.“ Daran zu glauben ist fantastisch, und wir können uns glücklich schätzen, wenn wir daran glauben können! Aber wie führe ich es im praktischen Leben durch, wenn ich z.B. zu Neid versucht werde?

„Mein Leben ist so geworden, wie ich es mir erträumt hatte“, verkündet eine meiner Facebook-Freundinnen in ihrem Status freimütig.

“Tja, einige Menschen haben scheinbar alles”, ist mein erster Gedanke, als ich das lese.

Karriere, Gesundheit, Geld, Ehepartner, gute Kinder, Begabung. Ich kann nicht behaupten, dass meine erste Reaktion ist, dass ich mich mit ihr freue. Warum soll ich mein Leben damit zubringen, mich über das Glück der anderen zu freuen, während ich empfinde, dass meine eigenen Träume zerbrechen? Diese Gefühle sind stark, fast überwältigend. Ich spüre meinen Ärger.

Während ich mit diesen Gefühlen und heranstürmenden Gedanken dasitze, bete ich ein kurzes Gebet: „Gott hilf mir, ich möchte nicht so sein!“.

Diese Gefühle sind stark, fast überwältigend.

Mir fällt ein kurzer Vers ein, den ein Freund, vor einigen Jahren mit mir teilte: „Demütigt euch unter Gottes gewaltige Hand…“  (1. Petr. 5,6).

Ich denke an die Worte und habe ein inneres Verlangen, ihnen zu gehorchen. Durch das Leben des Freundes, der das Wort mit mir teilte, weiß ich, dass der Gehorsam diesem Wort Gottes gegenüber mich zum Frieden und zu tiefer Freude führen wird. Das ist ein unerschütterliches Leben, unabhängig von den Umständen! Mir ist bewusst, dass ich in Gottes Händen bin und alles, was geschieht, für mich zum Besten ist.

Vom Iridischen zum Himmlischen gewendet

Ich entscheide mich, die Protestgedanken, den Neid und das Selbstmitleid abzuweisen und erhalte eine kräftige Bestätigung in meinem Inneren, dass Gott mit mir zufrieden ist. Nun kommen folgende Gedanken:

„Warum nicht darüber nachdenken, was ich den anderen Gutes tun kann? Gibt es nicht Menschen, denen es viel schlechter geht als dir? Warum denkst du nur an dich selbst?“ Meine inneren Herzensaugen schauen sich um und ein Mensch nach dem anderen taucht  vor mir auf, dessen Bedarf größer ist als der meine. Ich beginne für sie zu beten, schicke ihnen freundliche SMS und bekomme Ideen, was ihnen zum Nutzen wäre. Mein Herz erweitert sich und hat Fürsorge und Verständnis für die anderen!

Ich stehe nicht mehr selbst im Mittelpunkt. Ist nicht dies das fantastische Leben, das Jesus gelebt hat? Er kam nicht, um bedient zu werden, sondern um selbst zu dienen und sein Leben zu geben. Denke, wie glücklich ich bin, dass ich ihm folgen kann und nicht meinen natürlichen Gedanken und Gefühlen nachgeben muss, die so häufig Elend bringen. Stattdessen kann ich Gutes tun und Segen austreuen.

Die Bibel fordert uns auf, sich mit den Fröhlichen zu freuen. Zum Teil habe ich das schon selbst erfahren. Es führt mich zu einem sehr sinnvollen und glücklichen Leben, obwohl meine Verhältnisse nicht allezeit meine „Träume“ erfüllen. Mögen meine Augen von dem irdischen Gewinn auf das Himmlische gerichtet werden – zu dem, was zu wahrer Zufriedenheit und Freude führt. Gottes Wort ist wahr.

„Denn wer leben will und gute Tage sehen, der schweige seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht trügen. Er wende sich vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach!“ (1. Petr. 3,10-11)

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