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Wandeln, wie Christus gewandelt ist

Andrew Ward hatte "alles", aber er wurde das Gefühl nicht los, dass etwas fehlte.

Eine schöne Familie, ein aktives Engagement für die Gemeinde und die Mission. Andrew Ward „hatte alles“, aber er konnte das Gefühl nicht abschütteln, dass etwas fehlte. 

Andrew Ward wohnt in Melbourne, Australien, und gehört der dortigen Gemeinde an. Andrew ist in den 40ern, verheiratet mit Sarah, und zusammen haben sie sieben prächtige Kinder. Man muss ihn einfach gern haben, und seine warme Ausstrahlung ist ansteckend. Er verbreitet Leben und Freude in seiner Umgebung. Sein Leben mit Gott hat Andrew große Befriedigung gebracht. Doch es war nicht immer so.

Andrew wuchs in einem gottesfürchtigen Heim auf, und besuchte mit seiner Familie oft christliche Versammlungen. Als er dreizehn Jahre alt war, erweckte Gott sein Herz, gerade als Andrew an einem Strandausflug teilnahm, und Andrew entschloss sich an diesem Tage dazu, ein Jünger zu werden und Jesus nachzufolgen. Leider hatte er kaum Freunde, die ihn in diesem Glauben unterstützen und stärken konnten, und bald war er wieder in seinen früheren Freundeskreis zurückgekehrt.

Entschlossen, Gott zu dienen

Erst einige Jahre später erneuerte Andrew den Pakt mit seinem Gott. Eine neue Gruppe von charismatischen Gläubigen nahm ihn unter ihre Fittiche. Andrew war dazu entschlossen, Gott von ganzem Herzen zu dienen, und er begann überall mitzuarbeiten, wo er Gelegenheit dazu bekam. Bald war er in einer Reihe Aktivitäten involviert, zum Beispiel Sonntagsschule, Jugendarbeit und Missionsprogramm. Zusätzlich dazu sprach er in den Versammlungen und trug auch auf andere Weise zum Wohl seiner Gemeinde bei.

Andrew lebte jetzt ein, wie er dachte,  erfolgreiches Christenleben. Er verheiratete sich mit Sarah, einer ganzherzigen Christin, die auch ein aktives Mitglied seiner Gemeinde war, und zusammen gründeten sie eine Familie.

Doch Andrew konnte dem wachsenden Gefühl eines fortschreitenden Mangels und der Leere in seinem Innern nicht abhelfen. Die Zeit verging, und obwohl seine Freunde und die Ältesten ihm versicherten, dass er sich darüber freuen könne, was er alles für Gottes Reich tue, breitete sich das Gefühl der Leere immer weiter in ihm aus. Selbst wenn er nie an Gott zweifelte, oder daran, dass er Sündenvergebung erhalten hatte, fehlte etwas in Andrews Leben. Er konnte es weder erklären noch etwas daran ändern. Er nahm an Bibelstudiengruppen teil, um sein Bibelwissen zu vertiefen, er bemühte sich auf alle erdenkliche Weise, als ein Jünger zu leben, und trotzdem war er nicht dazu imstande, sich weiterzuentwickeln.

Am Schluss begann Andrew zu verzweifeln. „Ich dachte über alles nach, was ich getan hatte, um Gott zu dienen, und verstand nicht, was ich noch tun könnte. Dennoch spürte ich weiterhin, dass mir etwas fehlte: Ich dachte die ganze Zeit, dass das Christenleben noch etwas anderes beinhalten müsse, als nur dies“, erinnert er sich.

Diese Tatsache wurde Andrew besonders bewusst, als er gefragt wurde, ob er die Sonntagspredigt halten wolle. In dieser Woche, als er sich durch die Bibel las, um sich auf seine Rede über Heiligung vorzubereiten, fiel ihm die Ermahnung des Apostels Johannes auf: „Wer sagt, dass er in ihm (Jesus) bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.“ (1. Johannes, 2.6). Da überdachte Andrew sein Leben im Lichte dieses Verses. Er erkannte, dass er weit davon entfernt war, diesen Vers zu erfüllen, doch er hatte keine Ahnung, wie er sich verändern könnte.

Ein Verlangen nach etwas mehr

Ich erkannte, dass ich in meinem Christenleben kaum Fortschritt gemacht hatte – und dass es einen Weg geben musste, um in Jesu Fußspuren zu wandeln.         Wieder vergingen einige Jahre. Andrew übernahm die Aufgabe als Vorstandsmitglied in der Schule, die auch seine Kinder besuchten. Dort traf er Bill, der ein Mitglied der Christlichen Gemeinde in Melbourne ist. Andrew fasste neuen Mut, als er hörte, was Bill aus seinem Leben berichten konnte – und er war überrascht, dass Bill daran glaubte, dass es möglich ist, gradweise in das Bild des Erlösers verwandelt zu werden.

Wenn der Kontakt zu Bill ihm auch neue Hoffnung gab, fragte sich Andrew doch skeptisch, ob das auch wahr sein könne; denn es gab in den anderen Versammlungen niemanden, der die Hoffnung hatte, wandeln zu können wie Jesus gewandelt ist. Vielleicht fokussierte er zu viel auf sein eigenes Leben anstatt auf das Werk, das Jesus getan hatte.

„Es war tatsächlich eine Befreiung, als ich herausfand, dass ich wenig Fortschritt in meinem Christenleben gemacht hatte; und dass es einen Weg in Jesu Fußspuren zu gehen gab. Ich begann, meinem Leben eine andere Richtung zu geben, indem ich mir von Gott durch die Worte der Bibel meine eigene Natur zeigen ließ. Nun konnte ich damit beginnen, etwas daran zu verändern.“

Schließlich entschlossen sich Andrew und Sarah, mit ihrer Familie die Versammlungen der Christlichen Gemeinde in Melbourne zu besuchen. Andrew erinnert sich daran, dass der Redner dort die Worte Jesu in Lukas 17 vorlas: „Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man’s beobachten kann, man wird auch nicht sagen können: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ (Lukas 17,20-21). (Andere Übersetzung: „Das Reich Gottes ist innwendig in euch“).

An diesem Tag war der Glaube in Andrews Leben gesät worden. Er erkannte, dass er den Anfang eines Weges betreten hatte, der ihn zu der Erfüllung von Jesu Missionsbefehl führen würde: Alles zu halten, was Jesus seinen Jüngern befohlen hatte (Matthäus 28,20).

„Es dauerte einige Zeit, bis ich verstanden hatte, dass ich zur Ruhe von den „toten Werken“ kommen musste (Hebräer 9,14), die ich ausgeführt hatte, um unter den anderen Menschen einen guten Ruf zu bekommen. Jetzt, da Gott mir immer mehr von meiner eigenen Natur zeigt, kann ich die Sünde finden, die in meinem Fleisch wohnt – und ich kann sie, wie es in Römer 8,13 steht, in den Tod geben.“

„Ich habe fortwährend Bedarf für Gottes Hilfe.“                                                         „Dies führt mich auch zu einem stärkeren Verlangen nach Christus; ich merke, dass ich einen fortwährenden Bedarf für Gottes Hilfe habe. Wenn ich zum Sündigen versucht werde, kommt mir oft Jesu Gleichnis von der Perle im Acker in den Sinn – ich bin der Mann, der den Schatz, die Perle, gefunden hat. Das gibt mir Kraft, um in den Versuchungen zu siegen. Jetzt habe ich Hoffnung, und ich habe keine Angst mehr vor der Zukunft.“

Andrew ist enorm dankbar für das positive Umfeld, das die Christliche Gemeinde seinen Kindern bietet. „Ich muss sagen, dass diese Jahre, die wir in der Gemeinde verbracht haben, uns alles andere als enttäuscht haben. Die Art und Weise, wie die Gemeinde mich, meine Frau und meine Kinder gesegnet hat, macht uns sehr dankbar. Und wir haben ein starkes Verlangen, diese Liebe zu vergelten, indem wir Jesu Wort treu sind.“

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