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Und wie verhalte ich mich?

Neulich, beim Lesen einer nationalen Zeitung fiel mein Blick auf einen Leserbrief. Der Verfasser sprach ein Thema an, das in unserer heutigen Gesellschaft sehr aktuell ist. Es ging um Kritik an Politikern und an einflussreichen Persönlichkeiten unserer Gesellschaft im Allgemeinen. Wie ein roter Faden zog sich die Frage durch den Artikel, wie ich mich selbst verhalte.

Kritisiere auch ich andere für etwas, das ich selbst tue?

Der Artikel brachte mich zum Nachdenken über mein Leben und darüber, wie schnell man bei der Hand ist, persönliche Entscheidungen und Handlungen anderer zu kritisieren, entweder durch Bemerkungen oder auch nur in Gedanken. Diese Neigung ist in jedem Menschen tief verwurzelt. Kein Tag vergeht, ohne dass solche Gedanken und Versuchungen auftauchen.

Timotheus war ein junger, engagierter Mann. Sein Wunsch war,  Gott von seinem ganzen Herzen zu dienen. In der Bibel schreibt ihm der Apostel Paulus einen Brief und ermuntert ihn, er solle auf sich selbst und auch auf die Lehre achthaben und damit fortsetzen. Wenn er dies tun würde, wäre er imstande, sich selbst zu erretten und auch die, die ihn hören (1.Tim. 4,16). Schon öfters hatte ich über diesen kurzen Vers nachgedacht, aber jetzt gewann er wieder an Aktualität!

Sowohl Paulus als auch Timotheus kannten also aus eigener Erfahrung  diese menschliche Neigung, andere zu verurteilen und zu kritisieren. Doch diese Tatsache nahm Paulus zum Anlass, den Fokus statt auf andere auf das zu richten, was er und Timotheus selbst beeinflussen konnten, nämlich ihr eigenes Leben, ihre eigenen Gedanken und Entscheidungen. Alles sollte jedoch in Übereinstimmung mit Gottes Wort und Seinem Willen getan werden.

Doch diese Tatsache nahm Paulus zum Anlass, den Fokus  statt auf andere,  auf das zu richten, was er und Timotheus selbst beeinflussen konnten, nämlich ihr eigenes Leben, ihre eigenen Gedanken und Entscheidungen.

Dieser kurze Leserbrief veranlasste mich, nochmals über Paulus und Timotheus nachzudenken, die vor fast 2000 Jahren mit den gleichen Versuchungen konfrontiert worden waren wie wir heute. Versuchungen, andere zu kritisieren und mit dem Finger auf sie zu zeigen, obwohl diese vielleicht Verantwortung für Dinge tragen, über die man selbst kaum Bescheid weiß, oder in die man wenig  Einblick hat. Stell dir vor, wie effektiv und konstruktiv es dagegen wäre, würde man all diese negative Energie, die zum Kritisieren und Verurteilen anderer gebraucht wird stattdessen positiv einsetzen! Zum Beispiel, indem man etwas Gutes tut, etwas Gutes sagt, jemanden aufmuntert und stärkt und für andere betet.

Du kannst dir nun die Frage stellen, ob dies überhaupt möglich ist. „Ich bin doch schließlich nur ein Mensch, das gelingt mir bestimmt nicht“, sagst du. Würdest du Paulus dazu befragen, dann würde er dir wahrscheinlich dieselbe Antwort geben wie seinerzeit Timotheus, nämlich: Auf dich selbst Acht zu haben, auf die Lehre und auf Gottes Wort und Gott darum zu bitten, dir Kraft zu geben, alle eigenen menschlichen Neigungen und negativen Gedanken zu besiegen! Paulus hatte Glauben daran und machte die Erfahrung, dass Gottes Wort lebendig ist und Kraft hat, sein Leben und seine Denkweise so zu revolutionieren, dass sie vollständig erneuert wurden. Dadurch wurde es ihm möglich, ein Leben im Einklang mit Gott und seinem Wort zu führen. Jeden Tag arbeitete er an sich selbst und entdeckte neue Gebiete, in denen er sich entwickeln konnte, um nach und nach Jesus gleich zu werden.

Auch für mich besteht heute diese Möglichkeit! Ergreife ich diese Chance?

 

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Dieses Buch basiert auf den Versen in Galater 2,19-20: «Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.» Hier erklärt Elias Aslaksen, was dies bedeutet, und wie der Leser im eigenen Leben das gleiche Zeugnis wie Paulus erhalten kann.

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