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„Sie werden Gott schauen …“

Wenn ich an Gottes ewigen Ratschluss für meine Erlösung glaube, kann ich anfangen, Gott in meinen täglichen Situationen zu sehen anstatt zu empfinden, dass es "gegen mich" geht.

Hast du auch schon solche Tage erlebt, an denen alles schief zu gehen scheint? Ich habe solche erlebt und habe mich bei dem Gedanken ertappt, dass ich froh war, wenn sie endlich vorüber waren. Aber dann kam mir das Wort in den Sinn: „Selig sind die reines Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“ Matthäus 5,8

Ich stoppte meine Gedanken – was habe ich heute „gesehen“? Habe ich Gott in meinen Verhältnissen gesehen? Habe ich gesehen, wie Gottes Hände jede Situation zu meiner Erlösung geleitet haben? Oder hat mir nur vor Augen gestanden, dass mir die Situationen nicht gepasst haben oder dass sie mein Leben „schwierig“ gemacht haben?

Kleine Jungvögel sehnen sich danach, über die Baumwipfel zu segeln, aber wenn die Vogelmutter sie aus dem Nest wirft, können sie nicht verstehen, dass ihr Wunsch ihnen bald erfüllt wird. Die Vogelmutter schubst die Jungvögel aus dem Nest, damit die Kleinen ihre Flügel ausbreiten und das Fliegen lernen. Aber was ist mit mir? Ich bete um grenzenlose Geduld, Güte und Freundlichkeit. Aber wenn mir Gott Situationen schickt, „die mich aus meinem Nest schubsen“, sehe ich sie dann als Gelegenheiten, die aus meinen Wünschen Wirklichkeiten werden lassen? Nehme ich sie als eine Gelegenheit, frei von Frustrationen, Ungeduld und Forderungen zu werden, damit seine Tugenden sich in meinem Leben verwirklichen? Oder sehe ich nur, dass die Umstände „gegen“ mich sind?

Ich dachte zurück an den heutigen Tag:
Als ich am Arbeitsplatz ankam, stellte ich fest, dass wir unterbesetzt waren, und ich merkte, dass mir mehr Aufgaben zugeteilt worden waren, als es angemessen war. Habe ich dann meine Gelegenheit erkannt, mit Klagen und Forderungen fertig zu werden, oder habe ich nur in den sauren Apfel gebissen und gehofft, den Tag einigermaßen zu überstehen? Wenn mich jemand im Verkehr ausgebremst hat, habe ich dann erkannt, dass Gott mir eine Gelegenheit gegeben hat, um vom Ärger erlöst zu werden und mehr Geduld zu bekommen? Habe ich mein Herz rein bewahrt?

Von Natur aus bin ich so kurzsichtig und neige dazu, nur die äußeren Umstände zu sehen anstelle von Gottes ewiger Absicht damit. Es steht deutlich in der Bibel geschrieben, dass „uns alle Dinge zum Besten dienen“ (Römer 8,28) und dass „alles um meinetwillen geschieht“. (2. Korinther 4,15)
Glaube ich dies, so kann ich in den täglichen Situationen, in denen mich niemand sieht, mein Herz rein bewahren, anstatt mich zu beklagen und zu verzweifeln. Ich bin in der Lage, Gott in den Gelegenheiten zu sehen und sie zu nutzen, von meiner sündhaften Natur erlöst und IHM ähnlicher zu werden.

„Von der Geduld Hiobs habt ihr gehört und habt gesehen, wie´s der Herr hinausgeführt hat, denn der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer“ Jakobus 5, 11. Der Sinn meiner „schwierigen“ Situationen besteht darin, mir zu zeigen, was sich noch in meiner Natur regt, und mich unglücklich macht. Gebe ich das in den Tod, kann ich zu einem glücklichen Leben in den Tugenden, in Freude, Dankbarkeit und Frieden, kommen. Ich werde Gott sehen. Das ist die eigentliche Absicht Gottes.

„Selig sind die reines Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“ Matthäus 5,8.

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