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Säen und ernten: die richtigen Entscheidungen treffen

Das Leben ist voller Entscheidungen. Du wirst ernten, was du säst - deshalb, wähle das Leben!

Gott sagte zu Mose: „Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, damit du das Leben erwählst und am Leben bleibst, du und deine Nachkommen.“ 5. Mose 30,19.

Das Leben steckt voller Entscheidungen. In Sprüche 4,26-27 steht geschrieben: „Wähle sorgsam deine Schritte und weiche nicht vom rechten Weg ab! Schau weder nach rechts noch nach links und halte dich vom Bösen fern.“ Wir müssen gut überlegen, welche Entscheidungen wir treffen, und auch darüber nachdenken, welche Konsequenzen diese Entscheidungen haben. Sie können uns ins Verderben führen – oder auch zum ewigen Leben.

„Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.“ Galater 6,7-8.

In der Stunde der Versuchung musst du dich entscheiden

Alles im Leben geht genauso, wie es in Gottes Wort geschrieben ist. Es gibt keine Ausnahme. Dies sind Lebensgesetze, die jeden Menschen betreffen, ob er nun an Gott glaubt oder nicht. Du wirst ernten was du säst! Alles Verderben in der Welt kommt von den Begierden (2. Petrus 1,4). Jakobus fragt: „Woher kommt der Kampf unter euch, woher der Streit? Kommt es nicht daher, dass in euren Gliedern die Lüste und Begierden gegeneinander streiten?“ Jakobus 4,1.

Jede Sünde beginnt im Gedankenleben. Wenn eine Versuchung – als ein Gedanke – in mir hochkommt, und ich darin einwillige, gebiert er die Sünde: und wenn die Sünde vollendet ist, führt sie zum Tod (Jakobus 1,14-15). Mit diesem Tod – einem geistlichen Tod – ernten wir den Lohn der Sünde, unser Gewissen wird verhärtet und kann nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden. Man lebt in Sünde.

Es steht von der vergänglichen Lust der Sünde geschrieben, welche Mose ablehnte. Die Menschen rechnen nicht damit, dass der vergänglichen Lust der Sünde die Ernte folgen wird: Tod und Verderben. Sie ernten eheliche Probleme und Scheidungen. Sie ernten finanzielle Schwierigkeiten. Sie ernten ein Gedankenleben, das mit Bildern begangener Sünden beschwert ist. Man kann von Gedanken des Schuldbewusstseins, der Angst und Sorge, Verdächtigungen, Undankbarkeit, Bitterkeit, Unzufriedenheit und vielerlei schlechten Erinnerungen verfolgt und geplagt werden. Aber Jesus kann uns von all diesem befreien! Er kann uns wirklich frei machen! (Johannes 8,34-36).

Gottes Wort ist die Lösung

Wir können überwinden, selbst in der Zeit, in der wir ernten müssen – indem wir den Kampf im Gedankenleben aufnehmen und unsere Gedanken unter den Gehorsam Christi gefangen nehmen (2. Korinther 10,3-5). Wir können diesen Gedanken mit einem entschlossenen und felsenfesten „Nein!“ begegnen und dann unsere Gedanken so schnell wie möglich in Gottes Wort bringen – und diesem Wort im Glauben gehorsam sein. Paulus schreibt im Zusammenhang damit, sich nicht zu sorgen, dass wir bedacht sein sollen auf das, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert ist und was einen guten Ruf hat (Philipper 4,8). So kann man mit der Zeit Ruhe bekommen von dieser schlechten Ernte im Gedankenleben.

In Hebräer 3,13 steht davon geschrieben, „dass nicht jemand unter euch verstockt werde durch den Betrug der Sünde.“ Die Sünde kann sehr betrügerisch sein, und Satan ist ein Meister darin, die Sünde als etwas sehr Verlockendes darzustellen. Dabei appelliert er meist an unsere Vernunft. Schau dich um – du kannst überall die Früchte dieses Betruges sehen. Du siehst den Lohn der Sünde. Politiker, Entertainer, die Stars aus der Sport, Film- und Musikszene und auch Personen aus deinem täglichen Umfeld – viele dieser Menschen, werden bloßgestellt und ernten Verderben. Aufgrund von Stolz und Hochmut ernten sie Erniedrigung.

Wähle das Leben!

 Warum nicht das Leben wählen und alle diese unnötigen Leiden und Trübsale vermeiden? Säe auf den Geist und ernte anstelle von Not und Elend ewiges Leben!  Paulus schreibt im Römerbrief, dass geistlich gesinnt sein Leben und Frieden bringt (Römer 8,6). Wenn wir im Geist wandeln, werden wir die Lüste des Fleisches nicht vollbringen (Galater 5,16-17). Im Gedankenleben herrscht Kriegszustand. Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch. Diese beiden sind das genaue Gegenteil voneinander und stehen in ständigem Widerspruch. Aber durch die Kraft des ewigen Geistes können wir diese Lüste im Fleisch überwinden! Paulus schreibt, dass wir das Königreich der Himmel nicht ererben werden, wenn wir die Werke des Fleisches vollbringen. Dieses Königreich besteht in Gerechtigkeit, Frieden und Freude im Heiligen Geist, und diese sind die Früchte davon, dass wir ein Überwinderleben leben.

In Galater 5,22-23 beschreibt Paulus auch die Früchte des Geistes: „Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut Keuschheit.“ Und er ermahnt Timotheus dazu, den vergänglichen Lüsten der Welt zu entfliehen und den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen und das ewige Leben zu ergreifen. Jesus hat genau den gleichen Kampf geführt. Jesus hat an dem, was er litt, Gehorsam gelernt; und das Resultat dieses Kampfes war seine Vollendung (Hebräer 5,8). In ihm – in seinem Geist – lebt die ganze Fülle Gottes leibhaftig.  Er eröffnete für uns einen Weg, auf dem wir ihm nachfolgen können. Es lohnt sich, diesen Kampf zu kämpfen. Also: Wähle in den Situationen des Alltags das Leben! Du wirst es nicht bereuen!

 

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Dieses Buch basiert auf den Versen in Galater 2,19-20: «Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.» Hier erklärt Elias Aslaksen, was dies bedeutet, und wie der Leser im eigenen Leben das gleiche Zeugnis wie Paulus erhalten kann.

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