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„Hockey war meine Leidenschaft”

Der Winter naht und für viele Kanadier bedeutet das nur eines: Eishockey.

Wenn die neue Saison beginnt, kaufen Jungen allen Alters neue Schlittschuhe, Schläger und Helme. Manche fangen ganz neu an, andere hoffen sich zu verbessern und jeder kann es kaum erwarten, raus aufs Eis zu fahren. Für viele Kanadier ist Eishockey nicht nur ein Sport – es ist eine Lebensart.

Jeremy (24) ist einer der erfahreneren Spieler der Gemeinde in Vancouver. Er wuchs in einer christlichen Familie in Britisch Kolumbien auf. Seinen ersten Schlagschuss hat er mit 7 Jahren gemacht. Eine Stunde bevor das wöchentliche Training anfängt, hole ich seine Meinung zu Kanadas populärster Sportart ein. Es ist ein wöchentliches Angebot für Kinder und Erwachsene zwischen 12 und 36 Jahren, an dem er zusammen mit 25 weiteren jungen Leuten teilnimmt.

Eine tickende Zeitbombe

Es ging nur darum, wer am besten spielen und am härtesten schlagen konnte.

Er ist locker drauf und hat nichts dagegen, mit mir zu sprechen, auch wenn er sich nicht an alles gerne erinnert. „Hockey war eine Bühne, auf der ich mich verwirklichen konnte – zumindest in meinen Gedanken. Es ging nur darum, wer am besten spielen und am härtesten schlagen konnte.“

„Ich war eine tickende Zeitbombe“, erzählt er mir rückblickend. Wenn die Dinge nicht so liefen, wie sie seiner Meinung nach laufen sollten, fuhr er aus der Haut. Wenn er einen Schuss zu viel verlor oder wenn er raus musste, war er verärgert und frustriert. Er gibt zu, dass es daher kam, weil er so mit sich selbst beschäftigt war.

Aber das ist nicht der Junge, den ich vor mir sehe. Er ist glücklich – anders kann man es nicht beschreiben, er ist einfach glücklich. Ich frage ihn, was ihn so verändert hat.

„Jetzt spiele ich aus einem ganz anderen Grund Hockey“, erklärt er mir enthusiastisch. „Wenn unsere Jugendgruppe sich zum Spielen trifft, geht es darum, dass wir es zusammen gut haben“.

Mehr und mehr wie Jesus

Verglichen mit dem frustrierten, aggressiven Jungen hat Jeremy jetzt eine ganz andere Sicht auf das Leben. Er hat sich dazu entschieden, sein Leben nur für Gott zu leben. Jetzt versteht er, dass sich nicht alles um „ihn“ dreht. Er spielt immer noch Hockey, aber Hockey selbst war ja auch nie das Problem. Seinen Ärger und seine Selbstsucht zu überwinden, hat ihn verändert. „Ich genieße das Eishockeyspielen jetzt viel mehr und ich spiele freier, weil ich mein Image nicht mehr pflegen muss. Es gibt keine guten und schlechten Tage mehr“, ist sein abschließender Kommentar, während er geht, um seine Ausrüstung anzuziehen.

Der beste Spieler zu sein ist nicht länger Jeremys Ziel. Er hat ein einfaches Rezept für Glück gefunden, nicht nur fürs Hockey-Spiel, sondern auch für sein alltägliches Leben. Sein Verlangen mehr und mehr wie Jesus zu werden, ist jetzt seine Leidenschaft.

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