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Gottes volle Rüstung – was ist das?

Wie jeder Teil uns vor den listigen Angriffen Satans schützt.
What is the whole armor of God mentioned in Ephesians 6?

Satan ist schon immer ein großer Feind der Menschheit gewesen, und unzählige Menschen sind seinen Angriffen und seinen durchtriebenen Lügen unterlegen. Er verwendet viele Strategien: Er versucht, uns davon zu überzeugen, dass es uns glücklich macht, wenn wir unseren Lüsten folgen. Oder er erzählt uns, dass wir hoffnungslose Sünder sind, denen nicht geholfen werden kann.

Doch er weiß, was über ihn prophezeit worden ist – dass nämlich sein bitteres Ende naht (Offenbarung 20,10). Er will so viele wie möglich mit sich hinunterziehen, so lange er noch Gelegenheit dazu hat.

„Deshalb ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage zu widerstehen vermöget und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnt.“ Epheser,6,13.

Wir müssen wachsam sein, wir müssen zur Verteidigung bereit sein und sofort einen Gegenangriff starten, der ihn in die Flucht jagt! Wer die Rüstung anzieht, ist gegenüber den Kräften, von denen er weiß, dass sie auf ihn zukommen werden, nicht schlapp oder gleichgültig. Er erwartet den Angriff; er ist hellwach!

„So stehet nun, an euren Lenden umgürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen. Bei dem allem ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Pfeile des Bösewichtes auslöschen könnt. Und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes. Bei allem Gebet und Flehen aber betet jederzeit im Geist, und wachet zu diesem Zwecke in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen.“ Epheser 6,14-18.

Mit Wahrheit umgürtet

Ein wahrhaftiger Mensch ist von der Wahrheit umgürtet.  Niemand wird ihn einer Lüge überführen können. Wie die einzelne Wahrheit freimacht, so wird derjenige, der in all seinem Wandel wahrhaftig ist, frei sein. Eine kleine Lüge gibt den Mächten der Finsternis die Gelegenheit, uns anzugreifen, aber die Wahrheit jagt sie weit weg.

Angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit

Wahrheit und Gerechtigkeit gehören eng zusammen. Satans Anklagen prallen von der persönlichen Gerechtigkeit ab. Die Mächte der Finsternis lauern wachsam auf die Gelegenheit, bei der kleinsten Ungerechtigkeit eindringen zu können. Ungerechtigkeit gibt Satan Macht über denjenigen, der sie ausübt.

Jesus sagt: „Denn es kommt der Fürst dieser Welt und hat nichts an mir.“ Johannes 14,30. Das konnte er sagen, weil er den Panzer der Gerechtigkeit angetan hatte. Das Gleiche möge von uns gesagt werden können, wenn Satan begehrt, uns wie den Weizen zu sichten.

Kampfbereitschaft

„… und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen.“ Epheser 6,15.

Wenn man mit nackten Füssen in Glasscherben oder spitzen Steinen geht, kommt man nicht weit und unterlässt es, in einem solchen Terrain zu kämpfen. Deshalb muss man Schuhe an den Füßen haben.  So muss jemand, der das Evangelium verkündigen will, fähig sein, um des Evangeliums willen Böses zu ertragen.  Er darf es nicht als seltsam empfinden und verletzt sein, wenn er Widerstand bekommt – so wie es nackten Füßen in Glas und scharfen Steinen ergehen würde. Er muss an seinen geistlichen Füßen beschuht sein.

Das Evangelium des Friedens hat in sich selbst die Eigenschaft, dass es uns zum Kampf bereit macht. Aber so wie man in allen Dingen, selbst wenn sie einem vor den Händen liegen, es auch selber durchführen muss, so ist es auch hier.

Der Schild des Glaubens

Der Glaube streitet allezeit gegen die Lüste. In jeder Versuchung sendet Satan seine glühenden Pfeile in unseren Sinn. Und dort, in unserem Sinn, fällt nun die Entscheidung, ob man Gott gehorchen oder den Lüsten des Fleisches nachgeben will.

Als Abraham zum Berg Moria ging, um dort seinen Sohn Isaak zu opfern, hat Satan ihm seine brennenden Pfeile nachgesandt, und ihm zugeflüstert: „Was wird Sara sagen? Es wird ihr wahrscheinlich das Herz brechen, das wird ein trauriger Abschluss eures langen und glücklichen Lebens. Du wirst ein Mörder – ja sogar ein Doppelmörder. Du musst es falsch verstanden haben. Ein liebender Gott kann unmöglich einen solchen Befehl geben.“

So lautet Satans Vortrag, wenn eine Seele ein Werk des Glaubens durchführen soll. In der Situation, in der sich Abraham befand, wirkte jedes dieser Worte wie ein glühender Pfeil. Aber Abraham hatte sich nicht verhört. Er ging tapfer vorwärts, weil Gott es ihm gesagt hatte, und wir kennen den Ausgang dieser Geschichte. Satans feurige Pfeile prallten an Abrahams Schild des Glaubens ab.

Der Helm des Heils und das Schwert des Geistes

Das Geisterheer der Bosheit unter dem Himmelsraum will wenn möglich den Gläubigen schaden. Doch der Helm des Heils ist hart und widerstandsfähig gegen das, was von dort gegen ihn abgefeuert wird.

Eine jubelnde Seele lässt sich nicht anfechten. Aber der Missmutige steht in Gefahr. Missmut ist Unglauben, Unglauben aber ist Glauben an Satans Macht. Wenn man anfängt, ihm zu glauben, wird es immer schiefgehen. Deshalb musst du den Helm des Heils zuversichtlich und voller Glauben gut auf deinen Kopf drücken und das Schwert des Geistes ergreifen!

David war nicht ungewöhnlich stark, aber er legte im Glauben den Stein in die Schlinge und schleuderte ihn gegen Goliath. Ein Prediger sagte einmal, dass der Stein Goliaths Stirn auch durchschlagen hätte, selbst wenn diese zehn Meter dick gewesen wäre. Das glaube ich auch. Das Schwert des Geistes, in all seiner Schärfe angewandt und durch einen erleuchteten Verstand geleitet, kann ganze Heere böser Geistesmächte in die Flucht schlagen. Aber niemand kann das Schwert des Geistes einsetzen, wenn er nicht die ganze Waffenrüstung Gottes angezogen hat.

Zu jeder Zeit im Geist beten

Im Geist zu beten gibt uns weit mehr, als wir verstehen oder wofür wir beten können. Wer nicht daran gewöhnt ist zu beten, muss sich am Anfang sehr zusammennehmen, wenn er betet. Später wird der Geist selbst Gebet in uns wirken. Der Geist wirkt innere Gebete, das heißt, Gebet aus tiefstem Herzensgrund ohne Worte, aber vom Geist in den Verstand geleitet, um von ihm benutzt zu werden. Ein solches, ständiges Gebet vermehrt den Lebensinhalt und die Schätze im Himmel. Geduld und Sanftmut entstehen dabei wie von selbst, denn der Herr ist nahe.

Wenn wir die volle Waffenrüstung Gottes angezogen haben, ist es für uns voll und ganz möglich, „stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke“ zu werden. Epheser 6,10.

Dieser Artikel ist eine redigierte Version eines Buchabschnittes aus dem Buch „Die Epheser“, herausgegeben vom Verlag „Skjulte Skatter“ im Mai 1920.          © Copyright Stiftelsen Skjulte Skatters Forlag

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