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Gottes Eifer

Als Gott sich selbst einen Namen geben sollte, gebrauchte er bei einer entsprechenden Gelegenheit die Bezeichnung „Eiferer”. Dieser Ausdruck sagt etwas über das Wesen Gottes aus. 2. Mose 34,14: „Du sollst keinen anderen Gott anbeten, denn der Herr heißt Eiferer, ein eifriger Gott ist er.“
Why God has to be a jealous God (Exodus 34:14, Exodus 20:5)

Als Gott sich selbst einen Namen geben sollte, gebrauchte er bei einer entsprechenden Gelegenheit die Bezeichnung „Eiferer”. Dieser Ausdruck sagt etwas über das Wesen Gottes aus. 2. Mose 34,14: „Du sollst keinen anderen Gott anbeten, denn der Herr heißt Eiferer, ein eifriger Gott ist er.“

Gott blies dem ersten Menschen den Geist des Lebens ein. 1. Mose 2,7: „Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und er blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“ Diesen Geist blies er also  in jeden Menschen hinein und nun begehrt er mit Eifer diesen in uns wohnenden Geist zurück. „Oder meint ihr die Schrift sagt umsonst: Mit Eifer begehrt er den Geist, den er in uns wohnen ließ.“ Jak. 4, 5.

Kampf um unseren Geist

Gott möchte nicht, dass unser Geist von dieser Welt oder vom Gott dieser Welt, dem Teufel, verschlungen wird. Stattdessen möchte er in Verbindung mit unserem Menschengeist kommen, um ihm seinen guten Willen darzutun. Kommt diese Verbindung zustande, wird Gott uns zu einem guten und friedevollen Leben führen.

Aber auch der Gott dieser Welt, der Teufel, ist wirksam. Auch er möchte unseren Menschengeist besitzen, um ihn zu beeinflussen, seinen Willen zu tun. Er ist gekommen, um uns zu zerstören, indem er zu unserem „Fleisch“ redet. Das „Fleisch“ ist eine Bezeichnung für die im Menschen innewohnenden Sünden und irdischen Begierden, die wir von unseren Vätern und Müttern geerbt haben und die ursächlich vom Sündenfall stammen. Zwischen diesen beiden Kräften entsteht ein Kampf, und bei diesem Kampf begehrt Gott mit Eifer unseren Geist. Diesen göttlichen Eifer sollen nun auch wir dabei an den Tag legen.

Verschiedene Triebkräfte

Die Bibel redet von zwei im Widerstreit stehenden Geisteskräften: dem Heiligen Geist und dem Geist des Antichristen. In dem Heiligen Geist liegt der umfassende gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille, während im Geist des Antichristen die Beeinflussung des Teufels stattfindet, um sich selbst zu erhöhen und Gott und seinen Willen auszuschließen. In diesem Kampf eifert Gott für uns. Nun rüstet er uns mit demselben Eifer aus, damit wir eine treibende Kraft in uns haben, um Gottes Ziel mit uns zu erreichen, nämlich den Geist des Antichristen zu überwinden und einen lebendig gemachten Menschengeist zu bekommen. Das bedeutet, dass unser Menschengeist von der Welt weggewandt wird, davon, nur mit eigenen Interessen, Bedürfnissen und dem Vergänglichen beschäftigt zu sein. Stattdessen wird er zum Himmel gerichtet, um mit dem Willen Gottes, dem Guten, Vollkommenen und Ewigen, vereint zu werden.

In dieser Arbeit mit uns ist Gott eifrig, und diesen Eifer legt er auch in diejenigen hinein, die an ihn glauben. Gott setzt alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel ein, damit dies sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten gelingen kann. Dazu schickt er solche Verhältnisse in unseren Weg, die unsere Sünde ans Licht bringen und er gibt uns Kraft und Eifer, die Sünde, die unsere Freude und unseren Frieden in Gott zerstören will, zu überwinden.

Gottes Eifer – menschlicher Eifer

Es besteht ein Unterschied zwischen Gottes Eifer und dem menschlichem Eifer. In Gottes Eifer liegen Zukunft und Hoffnung. Der menschliche Eifer dagegen hat als Triebkraft nur sein eigenes Leben, seine eigenen Interessen und Vorteile hier auf Erden vor Augen. Gottes Eifer treibt uns in ein neues Leben, in dem wir willig sind, unser eigenes Leben aufzugeben, um eben das ewige Leben zu finden, das in Christus ist. Der Eifer treibt uns in den Tod hinein, mit dem Jesus kam, sodass wir die Sünde töten können, die in unserem Fleisch wohnt. Auf diese Weise wird unser Menschengeist für dieses ewige Leben lebendig gemacht. 2. Kor. 4,6-18. Der Teil unseres Menschengeistes, der lebendig gemacht worden ist, wird unser Licht und unser Glanz in der Ewigkeit sein.

Gott möchte, dass alle Menschen in diese Reinigung und Entwicklung hineinkommen, die sie aus der Umklammerung des Sündenfalles in ein Überwinderleben führen kann, so wie Paulus es in Röm. 6,22 beschreibt: „Aber jetzt, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr eure Frucht, dass ihr heilig werdet, das Ende aber ist das ewige Leben.“

In dieser Arbeit ist Gott eifrig. Er ist eifrig für unseren Geist, und er gibt die nötige Gnade, damit es gelingen wird.

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