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Eigenschaften eines Christen

Woran erkennt man einen Christen? Kann man den Unterschied zwischen wahren Christen und denen, die es nicht sind, erkennen?

Die Einstellung eines Christen

Der Name „Christ“ wurde zuerst den Jüngern gegeben. Apg. 11,26. Ein Christ ist also ein Jünger. Die Bedingungen für Jünger werden in Lukas 14,26-27 und 33 beschrieben: „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.“ Die Einstellung zu den eigenen Eltern, dem Ehepartner, den Kindern, Besitztümern und der Zukunft muss dem entsprechen, was Christus uns lehrt.

Ein Christ ist ein freier Mensch

Ein großes Missverständnis liegt darin zu meinen, dass ein Christ dasselbe ist wie ein sogenannter „begnadigter Sünder“, der weiterhin sündigen muss. In den folgenden Versen wird Gottes Wille für unser Leben deutlich, wenn es um die Sünde geht:

„Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt.“ 1. Joh. 2,1. „Ich schreibe euch jungen Männern; denn ihr habt den Bösen überwunden.“ 1. Joh. 2,13. „Gott aber sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christus …“ 2. Kor. 2,14.

Christ ist, wer sein Leben in volle Übereinstimmung mit Gottes Wort und Willen bekommt.

Ein Christ hat ein gutes Gewissen. Er hat seine Vergangenheit in Ordnung gebracht. Er tut nichts Unrechtes mehr im Verborgenen. Alle seine Sünden sind vergeben. Er ist in Gott gefestigt und hat sein Leben auf den Felsen gebaut, der Jesus Christus ist. Er ist unerschütterlich.

Ein Christ ist nicht nur ein Besucher von Gottesdiensten

Christ sein bedeutet nicht, dass man ein religiöser Besucher von Gottesdiensten ist, einer der lieber zu christlichen Versammlungen anstatt zu weltlicher Unterhaltung geht, aber ansonsten genau wie alle anderen Menschen ist. Überhaupt nicht! Ein Christ ist jemand, der sein Leben in vollkommene Übereinstimmung mit Gottes Wort und Willen bringt. Er ist gerecht, wo andere ungerecht sind; er ist geduldig, wo andere ungeduldig sind; er ist fleißig, wo andere faul sind und genau, wo andere ungenau sind. Er sagt freimütig die Wahrheit, wo andere schmeicheln, heucheln oder lügen. Er ist sanftmütig, langmütig und ruhig, wo andere hitzig und ungestüm sind, usw. usw. 1. Petr. 1,15.

Ein Christ ist selbstlos

Christ sein bedeutet ganz und gar selbstlos zu sein. Es bedeutet, dass man anfängt an die Nöte anderer zu denken, so wie Gott es im Herzen wirkt: Was ist gut und praktisch für die anderen, was ist zu ihrem Vorteil? Dann hilft man ihnen, so gut man kann, es zu erlangen. Christentum bedeutet zu dienen und zu geben – alles zu geben was man hat, sowohl geistliche als auch irdische Güter. Das ist das Wesen der Liebe. Römer 15,2+7.

Ein Christ lässt sich nicht vom Zeitgeist beeinflussen

Ein Christ ist jemand, der nicht vom Zeitgeist beeinflusst wird. Viele Menschen in dieser Welt leben in Sünde. Sie tun was ihre Lüste und Begierden sagen, und nur wenige denken, dass das falsch ist. Sie sind von einem Geist beeinflusst; dieser Geist wird „Zeitgeist“ genannt. Es ist sehr schwierig, diesem Geist zu widerstehen. Was im Allgemeinen als „Mode“ bezeichnet wird, ist repräsentativ für diesen Geist.

Eine ungläubige Person kann mit einer leblosen Marionette verglichen werden. Wann immer die eine oder andere Macht an den Fäden zieht, muss sie tanzen und springen, ob sie will oder nicht. Ein Christ hat Christus als seinen einzigen Herrn und Meister, er gehorcht keinen anderen Mächten. Er gehorcht nicht der Mode oder dem Zeitgeist, auch wenn es alle anderen tun.

Ein Christ ist gerecht

Ein Christ zu sein bedeutet, dass man in allen Dingen gerecht ist. Darum, wer etwas gestohlen hat oder andere ungerechte Taten verübt hat, wird das in Ordnung bringen, sobald er ein Christ geworden ist. Wenn er Geld schuldet, wird er alles nur Mögliche tun, um es zurückzuzahlen. Daran führt kein Weg vorbei. In dieser Hinsicht hilft es nicht, sich auf Jesu Versöhnungswerk zu berufen. Wenn er nicht Gerechtigkeit tut, ist er kein Christ und wird das Himmelreich nicht erben. „Wer recht tut, der ist von Ihm geboren.“ 1. Joh. 2,29.

Ein Christ kann Prüfungen und Leiden sowie gute und schlechte Gerüchte ertragen.

Durch eine ständig zunehmende Überwindung seiner Lüste und Begierden, fängt ein Christ an vollkommene Ruhe in seinem Herzen und Sinn zu erleben. So wie sein Leben mithilfe seines Erlösers gereinigt wird, wird er zunehmend makelloser und unsträflich. Niemand kann länger mit dem Finger auf Ausbrüche von Sünden, wie Ärger, Zorn oder Ungerechtigkeiten zeigen.

Indem ein Christ die Kraft des Heiligen Geistes in seinem Leben mehr und mehr zu schätzen weiß, wird er durch diesen Geist selbstverständlich stärker und stärker. Er kann dadurch Prüfungen und Leiden sowie gute und schlechte Gerüchte ertragen. Dies kann er, weil er sicher ist, einem treuen Herrn zu dienen. Wo es für ihn vorher unmöglich war, kann er jetzt überwinden. Das fällt besonders solchen auf, die selbst ein Überwinderleben führen wollen.

Eine ständige Entwicklung

Wir können nicht erwarten, von Anfang an jede Sünde mit einem Mal zu überwinden und deshalb steht geschrieben: „Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. Und er ist die Versöhnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“ 1. Joh. 2,1-2.

Er muss weiterhin in Hoffnung und Glauben leben und aushalten, bis er zu einem Überwinderleben gelangt.

Dennoch ist es für einen Christen sehr wichtig, dass er sich nie mit Niederlagen zufrieden gibt und dadurch nachlässig und gleichgültig wird. Er darf den Mut und den Kampf gegen die Sünde nicht aufgeben, denn man benötigt Zeit um ein Überwinder zu werden. Er muss weiterhin in Hoffnung und Glauben leben und aushalten, bis er zu einem Überwinderleben gelangt. Das geschieht durch die Hilfe des Heiligen Geistes und durch Gehorsam ihm gegenüber. Es ist eine besondere Hilfe, mit Christen zusammen zu kommen, die dasselbe Verlangen haben und ebenfalls die Sünde überwinden wollen. Diese Menschen werden von ihrem guten Hirten Jesus Christus geleitet, indem sie Ihm in seinen Fußspuren folgen.

Der Lohn eines Christen

Wenn ein Christ Gott gegenüber treu war, indem er den Geboten gehorcht hat, die ihm durch Gottes Sohn Jesus Christus gegeben wurden, wird er mit dem ewigen Leben belohnt werden.

Joh. 3,36: „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“

Johannes 4,14: „Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.“

Offenbarung 20,12-15: „Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod; der feurige Pfuhl. Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.“

Lehre

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Ich bin mit Christus gekreuzigt

Dieses Buch basiert auf den Versen in Galater 2,19-20: «Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.» Hier erklärt Elias Aslaksen, was dies bedeutet, und wie der Leser im eigenen Leben das gleiche Zeugnis wie Paulus erhalten kann.

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