Die Sünde bekämpfen: Es muss nicht kompliziert sein!

Ausdrücke wie “kämpfen” und “die Sünde in den Tod bringen” können so abschreckend klingen.

Verfasst von Jeannette Steiner
Die Sünde bekämpfen: Es muss nicht kompliziert sein!

Im Alltag bin ich mit vielen Situationen konfrontiert: Schöne Ereignisse, traurige Nachrichten oder Hektik. Dadurch wird bei mir so einiges geweckt – viele Gedanken gehen durch den Kopf.

Und genau hier in den Gedanken beginnt oder findet der Kampf gegen die Sünde statt. Gedanken, gegen die ich kämpfen muss. Es steigen Hochmutsgedanken auf, Undankbarkeit, Forderung oder Anklage gegen Mitmenschen, Verzagtheit usw.

Von Jesus steht in Jesaia 7 Vers 15 geschrieben: „Butter und Honig wird er essen, wann er weiss, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen.“

Einfach ausgedrückt, ist es das, was es bedeutet, gegen die Sünde zu kämpfen: das Böse zu verwerfen – also NEIN zu sagen zu diesen schlechten Gedanken und das Gute zu erwählen – also mich üben in guten Gedanken.

Wie kämpfe ich?

Aber wie kämpfe ich? Jeder der es versucht hat, kann wohl aus Erfahrung sagen, dass dies unmöglich aus eigener Kraft oder Willenskraft zu schaffen ist. Zuerst muss ich mich entscheiden, Jesus von ganzem Herzen zu lieben und Ihm alleine zu dienen. Er kann mit helfen, immer das Böse zu überwinden.

Ich muss zu rechten Zeit um Hilfe bitten, also wenn ich versucht werde – bevor ich falle. Durch den Heiligen Geist will Jesus uns die Hilfe und Kraft geben, die wir brauchen um zu überwinden. Oft bekomme ich ein Wort Gottes, das mir in schwierigen Situationen hilft.

„Weiter, liebe Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was lieblich, was wohllautet, ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob, dem denket nach!“ Philipper 4,8

Ich bin in letzter Zeit vor allem damit beschäftigt, stets dankbar zu sein für alles was Gott sendet. Immer wieder neige ich dazu, mir andere Verhältnisse zu wünschen oder mir vorzustellen, wie es für mich und mein weiteres Leben am besten passen könnte. Deshalb habe ich bewusst damit begonnen, diese Gedanken in Gottes Hand zu legen, dankbar zu sein und IHM zu vertrauen.

Auch wenn das heißt, dass ich meinen eigenen Willen aufgeben muss – was “schmerzhaft” sein kann und “Leiden” verursacht – so gibt es mir inneren Frieden und ich werde Stück für Stück frei von der Sünde.

Vielleicht muss ich mich üben, in einer unangenehmen Situation geduldig zu sein oder meine Sorgen einfach auf Gott zu werfen. Dies „tut weh“ und bedeutet „Leiden“, weil ich mir von Natur aus am liebsten so schnell wie möglich eine bessere Situation wünsche oder nicht an Gott glauben will, der alles zum besten führt im Leben.

Ergebnisse!

„…denn wer am Fleisch leidet, der hört auf von Sünden.“ 1. Petrus 4,1

Oft stelle ich mir den Kampf gegen die Sünde bildlich vor: ich stehe vor einem Heer Soldaten, das ich besiegen muss. Mit jedem Sieg sinkt die Anzahl meiner Gegner bis keiner mehr übrig ist und zuletzt stehe ich als Sieger auf dem Platz.

Ich glaube an Sieg! Dieser gibt mir eine innere Ruhe. Ich weiß, dass ich Stück für Stück fertig werde mit der Sünde. Je mehr ich kämpfe, desto leichter und besser wird es, mit denen um mich herum zusammen zu sein. Ich habe erfahren, dass Friede und Freude folgen, wenn ich nicht mehr die Forderung an die anderen habe, dass sie sich ändern sollen. Oft, wie durch ein Wunder erhält man einen guten Kontakt zu den verschiedensten Personen – selbst zu schwierigen Menschen. Das macht das Leben auf dieser Welt so reich und lebenswert.

Jeder Tag ist ein neuer Gnadentag von unschätzbarem Wert

Dieser Text entstammt der Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Mit Erlaubnis verwendet. Alle Rechte vorbehalten.

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