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Christentum im Alltag

Wie sich mein Alltag veränderte, als ich ein Christ wurde...

Jesus gab uns den Schlüssel zu einem «Christentum im Alltag», als er sagte: „Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“ Lukas 9,23.

Du kannst fragen: Was ist praktisches Christentum? Für mich ist praktisches Christentum das, was mir in meiner Ehe, in meiner Familie und bei meiner Arbeit hilft. Mit anderen Worten: Es ist das, was mir in meinem täglichen Leben hilft.

Ein Verlangen nach mehr

Auch wenn ich in einem sehr guten Heim aufgewachsen bin, so war es doch kein christliches Heim. Acht Geschwister zu haben bedeutet viel Aktivität und Spaß, doch etwas fehlte. Schon früh begann ich, nach dem Leben oder dem Sinn des Lebens zu suchen.

Nach einiger Zeit wurde mir klar, dass ich das Verlangen hatte, echt, aufrichtig, wahr und vor allem gut zu sein, aber ich wusste nicht, wie ich das anstellen sollte. Und genau da fand ich Jesus – er kam in mein Herz und brachte Hoffnung und Glauben. Ich hörte ihn in meinem Herzen sagen: Wenn ich nur lernwillig wäre, würde er mich lehren, dieses reiche Leben zu führen, nach dem ich mich sehnte.

Als ich mich Jesus ganz übergab, erlebte ich, dass ich Gnade und tatsächlich Macht erhielt, um allen schlechten Begierden zu widerstehen, die mir früher geschadet hatten. „Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben.“ Titus 2,11-12.

Gottes Wort in Praxis

Es erschien ein bisschen verrückt, dass Gottes Wort alle Bereiche meines Wesens berühren würde, doch es begann tatsächlich, meine Gedanken, Worte und Handlungen zu beeinflussen. Es wurde mir klar, dass nicht alle Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, wirklich das waren, was ich wollte, glaubte oder mit dem ich einverstanden war. Jesus begann, mich zu lehren, diese Gedanken gefangen zu nehmen und sie zu verwerfen. „Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.“ 2. Korinther 10,4-5.

Lies, was Jesus in Matthäus 7,15-20, aber besonders in Vers 20 sagt: „Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Diese Verse überzeugten mich davon, dass ich meinem Glauben Taten hinzufügen musste. Zum Beispiel merkte ich manchmal, dass meine Worte jemanden, den ich liebte, verletzten. Der Apostel Paulus schreibt: „Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie hingegeben.“ Epheser 5,25. Stell dir vor, wie es wäre, wenn jeder Mann in seiner Ehe diese persönliche Zielsetzung hätte – wie viele Scheidungen würde es dann noch geben?

Paulus schrieb auch in Kolosser 3,19: „Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.“ Du kannst dich selbst fragen, wie es überhaupt möglich sein kann, zu Bitterkeit gegen jemanden versucht zu werden, den ich mehr als alle anderen liebe? Die Wahrheit ist, dass sogar in den harmonischsten Ehen Situationen entstehen können, in denen man dazu versucht wird. Die Frau, die Gott mir gegeben hat, ist vollkommen und perfekt für mich – das Problem liegt also nicht bei ihr, sondern bei mir. Das Problem sind nicht alle diese kleinen Dinge, die meine Frau tut und die mich stören und ärgern; das Problem liegt darin, dass ich ärgerlich werden kann!

Mich selbst verleugnen und mein Kreuz auf mich nehmen

Hier kann mir Jesus wahre, praktische Hilfe geben! Er hat mich dazu berufen, sein Jünger zu sein. Das bedeutet, dass ich lerne, genauso zu leben, wie er gelebt hat: „Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s erhalten.“ Lukas 9,23-24. Die Bitterkeit und der Zorn, zu denen ich versucht werde, sind mein eigener Wille oder mein eigenes Leben. Es wird unmöglich, zornig zu werden, wenn ich mein Kreuz auf mich nehme und meinen eigenen Willen verleugne.

Eines der größten Worte Gottes, die ich jemals gelesen habe, steht in 1.Timotheus 4,16: „Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken! Denn wenn du das tust, wirst du dich selbst retten und die, die dich hören.“  Hier schreibt Paulus nicht von der Vergebung der Sünden, sondern er schreibt davon, von der Macht der Sünde befreit zu werden, die in meiner Natur zurückbleibt, nachdem meine Sünden vergeben worden sind. Auf mich selbst acht zu haben bedeutet, dass ich erkenne, dass mein eigener Wille – oder mein eigenes Leben, wie Jesus es nannte, – in den Situationen zu Hause oder am Arbeitsplatz wirksam ist. Dann soll ich ihn um Hilfe bitten, der die beste Hilfe hat.

„Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde. Darum lasset uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.“ Hebräer 4,15-16.

Es funktioniert!

Es hat in meinem Leben wirklich funktioniert. Ich habe gesehen, dass ich im Umgang mit meiner Frau oder mit anderen oft ungeduldig, hart oder fordernd war. Ich war ehrlich betrübt über das, was ich gesagt hatte, oder über die Art und Weise, wie ich es gesagt hatte, doch es war für mich beinahe unmöglich zu sagen: «Es tut mir leid, kannst du mir vergeben?»  Meine Zunge wollte einfach nicht gehorchen, und meine Lippen blieben geschlossen. Mein Stolz und mein Ego waren zu groß. Doch nicht für Jesus, gelobt sei sein Name! Durch Gottes große Gnade fand ich den Weg zum «Gnadenthron», und dort gab Jesus mir Hilfe in der Zeit der Not, und ich fand die Kraft, mein Kreuz auf mich zu nehmen, mich zu demütigen und zu sagen: « Es tut mir leid, kannst du mir vergeben?» Das erste Mal war es extrem schmerzhaft und brutal schwierig, doch das Resultat davon war Frieden und Segen. Gott hat mir auch ein besseres Bewusstsein dafür gegeben, meinen Bedarf und meine Mängel zu sehen, bevor ich falle – und jetzt erlebe ich, durch die Gnade in Christus Jesus, ein siegreiches Leben!

Ja, wahres Christentum ist wirklich so einfach – und noch besser: Es funktioniert!

Lehre

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Ich bin mit Christus gekreuzigt

Dieses Buch basiert auf den Versen in Galater 2,19-20: «Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.» Hier erklärt Elias Aslaksen, was dies bedeutet, und wie der Leser im eigenen Leben das gleiche Zeugnis wie Paulus erhalten kann.

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