Bewunderer oder Nachfolger?

Aber Jesus suchte keine Bewunderer. Wieder und wieder lädt er uns ein seine Jünger zu sein, seine Lehrling und Nachfolger.

Verfasst von David Nooitgedagt
Bewunderer oder Nachfolger?

Schon vor 1000 Jahren folgten sie Jesus in Scharen. Sie bewunderten seine Werke und seine Worte. Die Menschen wollten ihn sehen, und je mehr sie von ihm hörten, desto mehr konnten sie über ihn reden. Auf diese Weise sah es so aus, als ob sie zu ihm gehörten, so wie Fußballfans sich einbilden, zu dem Klub zu gehören, wo ihr Idol spielt.

Aber Jesus suchte keine Bewunderer. Wieder und wieder lädt er uns ein seine Jünger zu sein, seine Lehrling und Nachfolger. Seine Botschaft ist deutlich und klar, jedes Mal; „Da sprach er zu ihnen allen; Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“ (Luk. 9, 23) Und gab es jemanden, der zu ihm kam um ihm nachzufolgen, da reagierte er als ob er fragen würde: Bist du sicher, dass du weißt, wovon du sprichst? Seine Jünger blieben bei ihm, obwohl die Menge nach Hause ging. Sie bewunderten ihn nicht nur wie die anderen, sie wollten von ihm lernen und ihm gleich werden, und nachdem sie den Heiligen Geist empfangen hatten, war das auch möglich. Für sie war es nicht genug viel von ihm reden zu können. Sie befanden sich in einer Ausbildung, um dem Meister gleich zu werden.

Obwohl es viele große Erweckungen gab, gab es nie viele Jünger. Viele haben zum Beispiel das Gebetsleben von gottesfürchtigen Menschen bewundert, aber wie viele haben ihnen nachgefolgt? Wie viele Menschen haben ihr Leben gegeben, ohne großen Applaus und Komplimente zu erwarten?

Ich sprach einmal mit einer, die sich 10 Jahre in der Sonntagsschule ihrer Gemeinde engagiert hatte. Enttäuscht erzählte sie, dass sie noch nicht einmal eine kleine Blume bekommen hatte, als sie in der Sonntagsschule aufgehört habe. Ohne richtig darüber nachzudenken antwortete ich: „Aber Jesus bekam auch keine am Ende seines Lebens.“ Erstaunt sah sie mich an: „Ja, wenn man das so sieht…“

Was wollen wir? Wollen wir ein nur „Christ“ heißen und damit Ehre von den Menschen um uns bekommen? Oder wollen wir Jesus nachfolgen und als Belohnung ewig mit ihm zusammen sein?

Dieser Text entstammt der Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Mit Erlaubnis verwendet. Alle Rechte vorbehalten.

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Dieses Buch basiert auf den Versen in Galater 2,19-20: «Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.» Hier erklärt Elias Aslaksen, was dies bedeutet, und wie der Leser im eigenen Leben das gleiche Zeugnis wie Paulus erhalten kann.