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Wann bin ich gut genug für Gott?

Was erwartet mein Schöpfer von mir?

Was das Verhältnis zu meinem Schöpfer betrifft– welche Erwartungen hat er an mich? Was muss ich tun, um seinen Anforderungen gerecht zu werden?

Viele von uns erinnern  sich noch an das dumpfe, beschämende  Gefühl, auf dem Spielplatz als Letzter gewählt worden zu sein, oder an die Enttäuschung und Demütigung,  bei einer Prüfung nicht das erhoffte Ergebnis erzielt zu haben. Bereits von Kindheit an sind wir dem Leistungsdruck der Schule, der Arbeit und auch dem sozialen Druck von Familie und Freunden ausgesetzt.

Aber was das Verhältnis zu meinem Schöpfer angeht– welche Erwartungen hat er an mich? Was muss ich tun, um seinen Anforderungen gerecht zu werden?

Vielleicht erwartet Gott von mir, in allem perfekt und fehlerlos zu sein. Vielleicht möchte er ja, dass ich mich besonders freundlich verhalte, um damit meine Fehler auszumerzen.

In Hebräer 10 sagt Jesus, dass Gott  keine Opfer und Gaben verlangt, sondern einen Leib, um Seinen Willen zu tun. Die Menschen im Alten Testament lebten nicht nach dem Willen Gottes, obwohl sie fortwährend Opfer brachten. Doch Gott wollte ihre Herzen haben und nicht ihre Opfer, denn in der Regel wurden diese nur erbracht, um das Gewissen zu beruhigen. Denn weder eine einzelne Tat noch eine Menge guter Werke sind für Gott von Belang – es sei denn, er ist zufrieden mit dem, wie es im Herzen des  Menschen aussieht.

Die geistlich Armen haben das Verlangen, Ihm gleich sein, und genau diese sind es auch, die ihm wohlgefällig sind.

In Psalm 51 schreibt David: „Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstet und zerschlagen Herz wirst du, Gott, nicht verachten.“

Jesus sagt: „Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihrer.“ (Matthäus 5,3) Gott sucht nach solchen, die Leid tragen über ihren Mangel an Güte und Weisheit, Geduld und Reinheit; solche, die trotz ihrer Bemühungen, ein guter Mensch zu sein, aus der Haut fahren, lügen, betrügen und schlecht über andere reden, etc. und manchmal sogar fallen. Denen, die geistlich arm sind, machen diese Dinge sehr zu schaffen, aber gerade ihnen kann Gott helfen. Die geistlich Armen haben das Verlangen, Ihm gleich sein, und genau diese sind es auch, die ihm wohlgefällig sind. Sie geben ihr Herz vollständig hin, Gottes Willen zu suchen und Ihm zu gehorchen.

Durch den Heiligen Geist und Sein Wort zeigt mir Gott nicht nur meinen Mangel, sondern auch, wie ich gegen die Sünde in meiner menschlichen Natur kämpfen kann. Dies erfordert jedoch meinen Gehorsam und Gott gibt mir dann die Kraft und den Willen, es auszuführen. „Also, meine Lieben, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, so seid es nicht allein in meiner Gegenwart, sondern nun auch vielmehr in meiner Abwesenheit und schaffet, dass ihr selig werdet mit Furcht und Zittern. Denn Gott ist´s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen zu seinem Wohlgefallen.“ Philipper 2,12-13

Gottes Wille ist immer das Beste für mich und dient mir zum ewigen Gewinn. Doch kann ich den Willen Gottes nur tun, sofern ich meine eigenen Unzulänglichkeiten erkannt,  und mein Herz Ihm hingegeben habe, damit Er mich führen und leiten kann. Dann bin ich ihm wohlgefällig!

Gottes Anforderungen verursachen nicht den Stress, der dadurch entsteht, wenn man sich ständig nach irdischen Standards richtet. Nein, das Gegenteil ist der Fall: Ich werde mit Frieden und Ruhe erfüllt. Denn den Armen im Geist gibt er einen Frieden, der nicht vergleichbar ist mit einem irdischen Erfolg.

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ (Micha 6,8)

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