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Über Die Christliche Gemeinde

Der Anfang

Johan Oscar Smith wurde 1871 geboren. Er wird als der Gründer der Christlichen Gemeinde angesehen. Als er die Bibel durchforschte, wurde ihm klar, dass die ersten Christen ergriffen waren von der Liebe zu Jesus Christus und vom Glauben an ein Leben in Verwandlung. Dies inspirierte Johan Oscar Smith so stark, dass er, zweitausend Jahre nach Jesu Tod, zu dem selben Glauben zurückfand, der von Anfang an gewesen war.

Als Smith anfing, diese Offenbarungen von Gott zu erhalten, begann er mit seinen Mitmenschen darüber zu sprechen. Es war ihm ein großes Anliegen, den Menschen weiterzuvermitteln, was Gott ihn gelehrt hatte. Diese Arbeit trug keine unmittelbaren Resultate – zu jener Zeit war das religiöse Norwegen überschwemmt von charismatischen und populären Predigern, welche das Volk weit mehr fesselten als die Lehre von Christus geoffenbart im Fleisch. Smith war seinerseits weder daran interessiert, die Wahrheit zu verdrehen um viele Menschen um sich zu sammeln, noch daran, große „Vorstellungen“ zu geben, um Aufmerksamkeit zu erlangen. „Gott will jemanden haben, der vor seinem Angesicht steht, denn es gibt genug von solchen, die vor dem Angesicht des Volkes stehen“, schrieb er im Jahre 1909 an seinen Bruder.

Bis 1910 war die Zahl der Brüder und Schwestern auf 50 – 60 Personen angewachsen. Sie waren in Süd- und Ostnorwegen verstreut und begannen dort eigene Versammlungen zu halten. Dies war der Anfang der Christlichen Gemeinde. Die Wirksamkeit der Gemeinde begann in Horten, welches zu jener Zeit der Basispunkt der norwegischen Marine war. Aus diesem Grund waren viele von  J.O.Smiths ersten Glaubensgenossen Marinesoldaten.  Während dem Ersten Weltkrieg segelten viele dieser Brüder entlang der langgestreckten norwegischen Küste. Dadurch bekamen sie Gelegenheit, in den Hafenstädten mit Menschen über ihren Glauben zu sprechen. Auf diese Weise konnte J.O. Smiths Lehre an vielen Orten an der norwegischen Küste Wurzel fassen.  Heute gibt es in Norwegen ungefähr 20 Lokalgemeinden.

Hinaus in die weite Welt

Bereits in den 1930er Jahren fasste die Gemeinde in Schweden und Dänemark Fuß, und nach 1950 verbreitete sich die Botschaft über die meisten Länder Europas. Seit Mitte 1960 besteht auch eine wachsende Wirksamkeit in Kanada und den USA.

Um 1970 kam die Gemeinde nach Südafrika, Asien und Australien – und ab 1980 auch in viele Länder in Afrika.

Bereits in den 1970er Jahren pflegte die Gemeinde guten Kontakt mit Kirchen in mehreren osteuropäischen Ländern, aber die Umstände machten die Missionsreisen dorthin schwierig. Doch nach dem Fall des Kommunismus hat die Missionsarbeit in Osteuropa kräftig zugenommen, und die Gemeinde hat solide Stützpunkte in vielen Ländern dieser Region bekommen.

Heute ist die Gemeinde in über 65 Ländern auf allen Kontinenten vertreten.

Die Gemeinde – Christi Leib

„Ich habe nicht zu mir gesammelt, sondern zu Christus, welcher das Haupt der Gemeinde ist“, sagte Johan O. Smith an seinem 70. Geburtstag, und dies ist etwas, das die Gemeinde so besonders macht. Smith verstand früh, dass die Zugehörigkeit zu einer religiösen Partei keine Bedingung ist, um erlöst zu werden. Mit der Bibel als Basis verkündigte Smith deshalb, dass die Gemeinde Christi Leib ist. Alle Glieder an diesem Leib müssen selber Kontakt mit dem Haupt – Jesus Christus – haben, um erlöst zu werden. Und wenn jeder einzelne Kontakt mit dem Haupt hat, so hat er auch Gemeinschaft mit den anderen Gliedern an diesem Leib. Unsere Leiter haben im Laufe der Jahre also nicht versucht, etwas für sich selbst aufzubauen, sondern Gott selbst hat der Gemeinde Wachstum und Entwicklung gegeben.

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