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Sünde haben – Sünde tun

Johannes schreibt, dass wir alle Sünde haben, aber dass die, die Sünde tun, Gott nicht sehen oder kennen. (1. Joh. 1, 8 und 3,6) Was ist also der Unterschied?

Der Sündenfall

Die Sünde kam durch Adam und Eva in die Welt, weil sie Gott ungehorsam waren. Durch diese Handlung des Ungehorsams (Sündenfall) wurden sie beschmutzt, und beide bekamen ein sündiges Fleisch. (1. Mose 3, 1-6 und Röm. 5, 12) In ihrem Fleisch (ihrer menschlichen Natur) wohnten Lüste, die geweckt wurden und die begannen, gegen Gottes Willen zu streiten. Die Lüste werden ‚Sünde im Fleisch‘ oder Eigenwille genannt.

Sünde haben – Versuchung

Alle Menschen erben die Sünde im Fleisch, und darum können wir sagen, dass alle Sünde haben. (1. Joh. 1, 8) Das können wir dadurch merken, dass wir versucht werden. „Sondern ein jeglicher wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird. Danach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert sie den Tod.“ (Jak. 1, 14 – 15) Die Versuchung ist also nicht dasselbe wie zu sündigen, sondern wenn wir in unserem Sinn bewusst dem nachgeben, was die Lüste wollen, dann hat die Lust „empfangen“ und stellt eine Verbindung zwischen unserem Sinn und der Sünde im Fleisch her.

Sünde tun; in der Sünde zu fallen

Es ist ein großer Unterschied, ob man Sünde hat oder Sünde tut. Diejenigen, die Sünde tun sind die, welche sündigen wollen. Sie wollen die Sünde nicht aufgeben. „Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang.“ (1. Joh. 3, 8) „Die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.“ ( Jak. 1, 15) Es geht um einen geistlichen Tod, der uns von Gott trennt. Gott kann keine Gemeinschaft mit Menschen haben, welche die Sünde nicht aufgeben wollen. Daraus resultiert ein Leben ohne Hoffnung und ohne Gott.

Es kann auch geschehen, dass wir, wenn wir auf dem Weg gehen, trotzdem fallen. Aber weil wir es nicht wollten, bereuen wir es, und wir stehen sofort wieder auf. Weil es unsere Gesinnung ist, das Gute zu tun, weckt uns der Fall auf und macht uns aufmerksam, so dass es nicht wieder geschieht.

Nicht sündigen!

“Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, auf dass ihr nicht sündiget.“ (1. Joh. 2,1) Dies muss ja möglich sein, weil es geschrieben steht! Jesus lebte dieses Leben als Mensch unter den gleichen Bedingungen wie wir, aber er sündigte nie, weil er nie seinen Lüsten, die im Fleisch wohnen, nachgab. Dadurch konnte Gott die Sünde im Fleisch verdammen! (Heb. 4, 15 und Röm. 8, 3). Der Tod konnte Jesus nicht halten, und er öffnete für uns einen Weg zurück zu Gott, auf dem wir als Jünger nachfolgen können. Was für ein kräftiges, hoffnungsvolles Evangelium wir bekommen haben!

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