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Die Entchristlichung des Christentums

In der Gesellschaft findet eine Entchristlichung mit zunehmender Geschwindigkeit statt. Doch erlebt man echtes Christentum bei denen, die sich Christen nennen?

In der Gesellschaft findet eine Entchristlichung mit zunehmender Geschwindigkeit statt. Am Betrüblichsten ist die Tatsache, dass die Entchristlichung auch in den Reihen der Christen stattfindet.

Dies geschieht in einem solchen Ausmaß, dass die Christen in der Gesellschaft fast keine Strahlkraft mehr besitzen. Jesus bezeichnete seine Jünger als das Licht der Welt und das Salz der Erde. Wenn dieses Licht und Salz seine Kraft verliert, werden auch die Christen zur Beute der Verweltlichung, ja der Entchristlichung.

Der Heiligen Schrift die Autorität geraubt

Die Reformatoren verkündigten damals in ihrer Zeit: „Sola Scriptura“ („Die Schrift alleine“). Doch die Kirchen, die sich heute als Erben der Reformatoren bezeichnen, haben diese Treue gegenüber Gottes Wort verlassen – auch gegenüber den Bekenntnisschriften ihrer Kirchen. Die Bibel wird zwar „Heilige Schrift“ genannt, für die heutigen Christen hat sie jedoch keine absolute Autorität mehr.

Moderne Theologen waren in diesem Entchristlichungsprozesses oftmals Vorreiter und haben der Heiligen Schrift ihre Autorität geraubt. Der Zeitgeist regiert und das Ergebnis ist eine ständig fortschreitende Verweltlichung im Alltagsleben vieler Christen. Die „Sündenvergebung“ ist sozusagen zur „Sündenerlaubnis“ geworden und die „Rechtfertigung des bußfertigen Sünders“ eher zur „Rechtfertigung der Sünde“.

Gehorsam des Glaubens

Der Apostel Paulus schreibt im ersten Kapitel des Römerbriefs, dass das Ziel seines Aposteldienstes war, den Gehorsam des Glaubens unter allen Heidenvölkern aufzurichten, um damit den Namen Gottes zu ehren (Röm. 1,5). Er beendet den Brief mit dem gleichen Thema: „Glaubensgehorsam“. Diese Verkündigung ist in den Kirchen und Gotteshäusern in einem erschreckenden Ausmaß abhandengekommen. „Jüngerschaft“ und „Glaubensgehorsam“ werden nicht verkündigt. Doch nur wer gehorsam ist, der ist wahrhaft gläubig. Und nur Jünger (Lehrlinge) erfahren, was Paulus so ausdrückt: „Wahrhaftig in der Liebe und in allen Stücken zu dem hin wachsen, der das Haupt ist, Christus“. Eph. 4,15.

Eine Botschaft für Jugendliche?

In den Kirchen und Gotteshäusern befürchtet man die Jugendlichen zu verlieren. Deshalb hat der Zeitgeist dort solche Macht bekommen. Doch wir erleben seit vielen Jahren, dass gerade die Verkündigung vom Glaubensgehorsam junge Menschen begeistert, die zu „Jüngern“ geworden sind. „Das Wort vom Kreuz ist eine Gotteskraft“, schreibt Paulus in 1. Kor. 1,18. Deshalb fürchtete er sich davor, das Evangelium so zu verkündigen, dass das Kreuz Christi seine Kraft verlieren würde. Siehe auch Vers 17. In Gal. 2,20 sehen wir ein gutes Beispiel, wie Paulus seinerseits das Wort vom Kreuz verkündigte: „Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir“. Die Kirchen und Gotteshäuser, die das Wort vom Kreuz verloren haben, verlieren auch ihre Jugendlichen – oder sie müssen erleben, wie die kommende Generation mehr und mehr verweltlicht und sich dem Leben aus Gott entfremdet.

Die Verkündigung vom Glaubensgehorsam begeistert junge Menschen, die als Jünger leben wollen

Möge ein jeder Leser die Ermahnung des Apostel Paulus aus Röm. 12,2 zu Herzen nehmen: „Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene“.

Das Gute. Das Gott Wohlgefällige. Das Vollkommene. Mit einem solchen Verlangen und Herzensgebet befindet sich ein Jünger in einer der fortschreitenden Verweltlichung total entgegengesetzten Entwicklung.

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