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Aksel Smith – Ein freigiebiger Mann

Als einer der Ersten, die von den Offenbarungen seines Bruders ergriffen wurden, steht Aksel Smith als eine der Hauptstützen der Gemeinde in den ersten Zeiten, obwohl er nur 38 Jahre alt wurde.

Aksel Smith war einer der ersten, der von den Offenbarungen seines Bruders Johan O. Smith ergriffen wurde. Obwohl er nur das Alter von 38 Jahren erreichte, erwies er sich als einer der Hauptpfeiler in der Anfangszeit der Christlichen Gemeinde. Außerdem war er Initiator und Co-Redakteur des Hauptorgans der Gemeinde, dem Monatsblatt „Skjulte Skatter“ (in der deutschen Ausgabe „Verborgene Schätze“). Dieses Blatt wird nun bereits seit über 100 Jahren herausgegeben.

Aksel Smith, 1880 in Kristiansand, Norwegen, geboren, war der jüngste Bruder von Johan Oscar Smith, des Gründers der Christlichen Gemeinde. Zu Beginn der 1900er Jahre begann Johan Oscar Smith mit seinem Bruder über die Offenbarungen zu sprechen, die er bekommen hatte. Dabei entstand auch ein reger Briefwechsel. Nachdem ihn sein Bruder gründlich in Jesu Leben und Lehre unterwiesen hatte, wurde auch Aksel von diesem Leben ergriffen und mit dem Heiligen Geist getauft. Dies war der Anfang eines kurzen, aber sehr inhaltsreichen und bedeutenden Lebens.

In seinem Buch  „Hirte und Prophet“  beschreibt Kåre Smith Aksel als einen sehr freigiebigen und großzügigen Mann: „Er war außergewöhnlich mild und gütig, und er tat den Menschen viel Gutes“.  Gleichzeitig war er auch ein aktiver Missionar. In den Jahren 1906 – 1908 wurde er unter anderem der persönliche Freund des Gründers der Pfingstbewegung, T.B. Barratt.

Doch das Wichtigste für Aksel war es, dem Vorbild Jesu in jeder einzelnen Situation nachzueifern – ein praktisches Christenleben zu führen. Durch seine notwendigen Ermahnungen, seine guten Werke und Fürbitte gewann Aksel Smith die Herzen vieler junger und älterer Menschen. Sein Leben war das Licht der Menschen. (Johannes 1,4)

„Hier drin habe ich ein ewiges Leben“

Der Gesundheitszustand von Aksel Smith war nicht gut, und so verstarb er im Jahre 1919 im Alter von nur 38 Jahren an der Spanischen Grippe. Wenn das auch ein schwerer Verlust für die Gemeinde und für seinen Bruder war, bestand doch kein Zweifel daran, dass ihm ein außergewöhnlich reicher Eingang ins Himmelreich geschenkt worden war.

„Hier drin habe ich ein ewiges Leben. Ich glaube an Jesus Christus“, sagte Aksel, indem er auf seine Brust zeigte, als ihm der Arzt mitteilte, dass nicht mehr viel Hoffnung bestehe.

Sein „ewiges Leben dort drin“ kam von seiner aufrichtigen Gottesfurcht und seinem Glauben an Gott. Es ist auch bezeichnend, dass sein erster Artikel in „Skjulte Skatter“ „Gebet und Arbeit“ hieß. Er handelte von der Macht, die in einem verborgenen Gebetsleben liegt.

Der Fischer mit Zahnschmerzen

Eines Tages erzählte ein alter Fischer, wie es im Jahre 1914 mit der Fischerei bestellt war, und wie er in Kontakt mit dem Zahnarzt Aksel Smith kam.

„In jenem Jahr war es für uns Fischer extrem schwierig, denn wir konnten beinahe nichts fangen und hatten dadurch ein sehr spärliches Einkommen. Während einer Fischfangtour bekam ich plötzlich furchtbare Zahnschmerzen. Es war so schlimm, dass ich die Arbeit unterbrechen und nach Drøbak fahren musste. Dort suchte ich einen Zahnarzt auf, einen sehr gläubigen Mann. Er brachte die Sache mit meinem Zahn in Ordnung – er zog ihn heraus und reinigte die Wunde. Bei dieser Gelegenheit kontrollierte er auch meine anderen Zähne und sagte: „Auf der anderen Seite sehe ich etwas, was auch bald zu starken Zahnschmerzen führen könnte. Ich empfehle ihnen, morgen wieder zu kommen.“

Ich hatte keine Lust, noch einmal solche Zahnschmerzen zu erleben  und so entschloss ich mich, am anderen Tag wieder zu kommen. Doch da gab es etwas, was mich quälte und das war die Frage, wie ich das alles bezahlen sollte. Ich hatte nämlich kein Geld. Am nächsten Tag suchte ich erneut den Zahnarzt auf, während ich ständig darüber nachgrübelte, wie ich es hinkriegen könnte, die über einstündigen Behandlungen zu bezahlen.

Als es schließlich so weit war, fragte ich: „Was kostet das Ganze nun?“

„Es kostet gar nichts, mein guter Mann“, antwortete der Zahnarzt.

„Ich hatte den Eindruck, als hätte er mich durchschaut und gewusst, dass es so schlecht um mich bestellt war. Warst du schon einmal bei einem solchen Zahnarzt?“ fragte der alte Fischer.

„Doch damit nicht genug: als ich über den Marktplatz in Drøbak ging, steckte ich die Hand in meine Manteltasche, und stell dir vor, dort fand ich 20 Kronen, die er mir noch zugesteckt hatte!“

Ein eifriger Verfasser

Im Laufe von sieben Jahren schrieb Aksel Smith über 150 Artikel für Skjulte Skatter. Daneben auch noch zwei Bücher: «Im Glauben verirrt» und «Vier Stufen in der Entwicklung eines Gläubigen». Diese Schriften offenbaren etwas von seinem reichen Lebensinhalt und welch ein Herz er für die Menschen hatte.

Aksel schrieb auch eine Reihe Lieder, die heute noch gesungen werden – zur großen Freude und Erbauung für Jung und Alt. Eines dieser Lieder, Nummer 111 im Liederbuch «Wege des Herrn», lässt uns etwas von der Freude spüren, die Aksel erlebte, weil er Jesus diente. Die erste Strophe lautet:

Die Gedanken Christi füllen                                                                          Nun mein Inn‘res, reich sie quillen,                                                                   Voller Freud mein Herze laut nun rufen kann:                                                 Wir den Weg zum Himmel fanden,                                                               Christi Reich ist nun erstanden,                                                                          Es im Herzensinnern herrlich bricht sich Bahn.“

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