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Warum will Gott mir nicht zuhören?

Hast du schon einmal den Eindruck gehabt, dass Gott dir nicht zuhört? Warum weigert Gott sich, deine Gebete zu erhören?

Manchmal kann das Leben erdrückend sein. Aber wohin wendet man sich, wenn es den Anschein hat, dass Gott nicht einmal zuhört?

Hast du schon einmal den Eindruck gehabt, dass Gott die Gebete nicht immer erhört? Hast du schon einmal einen Tag erlebt, an dem die Dinge einfach schief gehen und du dein Kopfkissen nassweinst, weil sich nichts ändert –  egal wie sehr du Gott flehst? Warum weigert sich Gott, deine Gebete zu erhören?

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.“ Röm. 8,28.

Wenn du glaubst, dass dir alle Dinge zum Besten dienen, könnte es dann nicht sein, dass Gott deine Gebete einfach anders erhört als du es erwartest?

Stell dir vor, du hast auf der Arbeit mit einem schwierigen Kunden zu tun. Er schimpft und tobt und innerlich merkst du, wie der Ärger in dir hochkocht. Du weißt, dass du überkochen und es ihm geben wirst, wenn er nicht bald geht.

Du kannst beten, dass der Kunde nicht wieder kommt, weil du eine weitere Dosis von Beleidigung nicht ertragen könntest. Oder vielleicht gehst du auch einen Schritt weiter und erkennst, dass dein eigener Ärger nicht das ist, wie du als Christ reagieren solltest. Du betest: „Oh, bitte mach, dass dieser Kunde nicht zurück kommt. Ich will wirklich nicht noch einmal so ärgerlich werden.“ Aber was geschieht am nächsten Tag? Genau der gleiche Kunde kommt zurück und brüllt dich noch mehr an! Ist das nicht das Gegenteil von dem, was du gebetet hast?

„Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung, als widerführe euch etwas Seltsames, sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.“ 1. Petr. 4,12-13.

…achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt

Warum betest du dafür, dass diese Prüfungen aufhören? Du kannst nicht durchs ganze Leben gehen, ohne dass du jemanden triffst, der dich ärgerlich macht. Solche Menschen gibt es überall! Gott lässt dich auf solche Menschen treffen, damit du Sieg über deinen Ärger bekommen kannst und du liebevoller und geduldiger wirst.

„Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt. Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.“ Jak. 1,2-4.

Ist das nicht eine weit bessere Lösung? Vollkommen zu sein und keinen Mangel zu haben?

Bitte Gott nicht, dich vor den Prüfungen zu verschonen. Bete zu ihm, dass er dich stärkt, um die Prüfung zu nutzen Jesus gleich zu werden!

Natürlich ist es das! Aber selbst Gott ist an seine Gebote, die er selbst gemacht hat, gebunden. Du kannst jeden Tag um Geduld bitten, aber Gott wird deinen Ärger nicht auf magische Weise verschwinden lassen – er würde es nicht tun, selbst wenn er es wollte, weil er uns einen freien Willen gegeben hat. Er ist an freiwilliger Mithilfe und Gehorsam interessiert. Die Einstellung eines Jüngers kommt aus dem Gebet von Jesus hervor: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.“ Mt. 6,10.

Anstatt zu fragen warum Gott dir nicht zuhört, solltest du dich vielleicht fragen, warum du Gott nicht zuhörst! Wenn dein Sinn danach steht Gottes Willen zu tun, wird er dein Gebet nach Freiheit von Ärger mit genau den Verhältnissen erhören, die du brauchst, um geduldig zu werden. Wenn du den Eindruck hast, dass Gott dir nicht zuhört, frage dich selbst, ob du wirklich in jeder Situation gesagt hast: „Dein Wille geschehe.“

Bitte Gott nicht, dich von den Prüfungen zu verschonen. Bete zu ihm, dass er dich stärkt, um diese Prüfung zu nutzen Jesus gleich zu werden! Dann will er mehr als gerne deine Gebete erhören! Und dann wirst du nie wieder einen hoffnungslosen Tag erleben!

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Ich bin mit Christus gekreuzigt

Dieses Heft basiert auf dem, was Paulus an die Galater im 2. Kapitel in Vers 19-20 schreibt: «Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich leben nicht länger selbst, sondern Christus lebt in mir.» Hier erklärt Elias Aslaksen was dies bedeutet und wie der Leser zu dem selben Zeugnis in seinem Leben kommen kann wie Paulus.

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