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Die Arche von heute

Welche Bedeutung hat die Geschichte von der Arche Noah für uns heute, tausende Jahre danach?

Vielleicht hast du die Geschichte über  die  Arche Noah als Kind gehört: Ein gottesfürchtiger Mann war der  Stimme  Gottes gehorsam, baute ein großes Schiff, um seine Familie vor Gottes Zorn zu retten, der sich in Form einer gewaltigen Sintflut über die Erde ausbreitete. Wie dankbar mussten doch Noah und seine Familie während dieser 40 Tage Dauerregen gewesen sein, weil sie Gottes Warnungen gehorsam gewesen waren! Doch welche Bedeutung hat diese Geschichte für uns, die wir tausende Jahre später als Noah leben?

1.Mose 6,5 erklärt, warum Gottes Zorn zu Noahs Zeit über die Erde kam: „Da aber der Herr sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar….“
In Römer 1,18-19 können wir lesen, worin der Menschen  Bosheit  besteht: „Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbar über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit gefangen halten. Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; Gott hat es ihnen offenbart.“

Gibt es eine „Arche“,  in die auch wir hineingehen können?

Mit anderen Worten: Gott freut sich über solche, die danach trachten, treu nach dem Verständnis zu leben, das Gott ihnen über das, was wahr und richtig ist, gegeben hat.  Doch auf der anderen Seite entzündet sich Gottes Zorn  gegen die, die sich wiederholt  der Wahrheit verweigern, die Gott in sie hineingelegt hat. In Prediger 7,29 beschreibt  Salomo die menschliche Tendenz, von der Wahrheit abzuweichen: „Allein schaue das: ich habe gefunden, dass  Gott hat den Menschen  aufrichtig gemacht, aber  sie suchen viele Künste.“

Gott hat uns an mehreren Stellen der Bibel vor seinem Zorn gewarnt,  der noch einmal über die Erde gehen wird, jedoch nicht in Form einer Sintflut. Gibt es eine „Arche“, in der wir vor diesem Zorn genauso verschont werden können  wie seinerzeit Noah und seine Familie?

Für alle, die ein  Verlangen haben, ein wahres und aufrichtiges Christenleben zu führen, lautet die Antwort:  Ja!
„Denn Gott hat uns nicht gesetzt zum Zorn, sondern die Seligkeit zu besitzen durch unseren Herrn Jesus Christus.“ (1.Thessalonicher 5,9)
In Johannes 15 lädt uns Jesus ein, in die Arche der heutigen Zeit hineinzukommen: „Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch auch. Bleibet in meiner Liebe. So ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.“ (Verse 9 u.10).
Wählen wir ein Leben in der Treue Gottes Wort gegenüber, so sichert uns dies einen Platz in der Arche der heutigen Zeit.

Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe.

Als Menschen werden wir jedoch dazu versucht, Dinge zu sagen und zu tun, die im Gegensatz zu dem stehen, was wir als Gottes Willen erkannt haben, und das sogar, nachdem wir unser Leben Jesus zur Verfügung gestellt haben. Zum Beispiel können wir zum Lügen versucht werden, wenn wir auf unserem Arbeitsplatz einen Fehler gemacht haben, oder zum Verbreiten schlechter Gerüchte, oder auch zur Unehrlichkeit im Zusammenhang mit Geldangelegenheiten. Doch in Jesus ist die Kraft,  all den Dingen zu entgehen, die Gottes Zorn hervorrufen und stattdessen ein Gott wohlgefälliges Leben zu führen.

In 1.Korinther 10,13 haben wir die Zusage: „Es hat euch noch keine denn menschliche Versuchung betroffen. Aber Gott ist getreu, der euch nicht lässt versuchen über euer Vermögen, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende gewinne, dass ihr´s könnt ertragen.“ Suchen wir Gott von ganzem Herzen, wird er dieses Wort in unserem Leben erfüllen.

Gottes Wort gibt uns klare Wegleitung, wie wir die nötige Kraft bekommen, unsere sündige Natur zu  überwinden:

– In den Psalmen schreibt David darüber, wie wir Gottes Wort in unseren Herzen bewahren können, damit es uns zur Hilfe wird, wenn wir zur Sünde versucht werden. (Psalm 119,10-11)

– Im Hebräer werden wir dazu ermahnt, IHN im Gebet zu suchen, damit wir Hilfe in der Versuchung erhalten. (Hebräer 4,15-16)

– In seinem 1. Brief ermuntert uns Johannes, Gemeinschaft mit denen zu pflegen, die auch die Gesinnung haben, die Sünde zu überwinden. (1.Johannes 1,7).

– In Lukas sagte Jesus zu seinen Jüngern, „wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“ (Lukas 9,23)

Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.

Durch solch ein Leben in Christus werden wir dem Zorn Gottes entfliehen, der über die Gottlosen ergehen wird – genauso wie es mit Noah und seine Familie geschah. Wie gut und sicher wird es dann innerhalb dieser Arche sein, wenn verschiedenen Zeiten über unser Leben und die Menschheit gehen werden!

„Alles, was zum Leben und göttlichen Wandel dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt durch die Erkenntnis des, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Kraft. Durch sie sind uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt, auf dass wir dadurch teilhaftig werden der göttlichen Natur, die ihr entronnen seid der verderblichen Lust der Welt.“ (2.Petrus 1, 3-4)

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