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Alle Menschen haben Schwierigkeiten – Wo liegt die Lösung?

Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.“ Wie funktioniert das in der Praxis?

Ich erlebe oft, dass Menschen mir von ihren Problemen erzählen. Das hat mich zum Nachdenken darüber gebracht, wie ich mit den Schwierigkeiten, die mir in meinem Leben begegnen, umgehe.

In einem Lied aus dem Liederbuch der Kirche, wo ich hingehe, heißt es: „Meine Zuflucht in allem ist Christus“. Dieses Motto prägt mein Leben und auch meinen Umgang mit schwierigen Verhältnissen und Situationen.

Die Bibel – meine Richtschnur

Da ich mich entschieden habe, mein Leben nach der Bibel, nach Gottes Wort, zu richten, begleitet mich dieses und hilft mir auch in unterschiedlichen Verhältnissen.

Gerne erzähle ich, wie mein Glaube an Gott und sein Wort mir geholfen haben und in schwierigen Lebensumständen und Situationen immer noch helfen. Dieser Glaube wurde bereits in meiner Kindheit gestärkt.

Schon als Kind habe ich erlebt, dass Gott helfen kann und sein Wort wahr ist. Verschiedene Erlebnisse haben meinen Glauben an Gottes Allmacht geprägt und gestärkt.

Hilfe in der Not

In meiner Kindheit – und teilweise auch in meiner frühen Jugendzeit – plagten mich über längere Zeit diffuse Ängste, mit welchen ich mich allein gelassen fühlte. Ich hatte den Eindruck, niemand könne mir helfen. In dieser Verzweiflung bat ich Gott, mir zu helfen daraus herauszukommen. Ich kam zur festen Überzeugung, dass mit Gottes Hilfe und dem Glauben an Ihn, alles möglich ist, selbst wenn es unmöglich aussieht. Der Vers in 2. Samuel 22, 30 stärkte meinen Glauben: „Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott kann ich über die Mauer springen.“ Auch der Vers in Matthäus 19, 26 war mir eine große Hilfe: „Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.“

Ich hatte als Kind gehört, dass Gott allmächtig ist. In diesem Glauben erlebte ich, dass ich diese Probleme mit der Zeit überwinden konnte. Immer wenn sie wieder zurückzukommen drohten, habe ich Gott um Hilfe angefleht und er gab mir Kraft, diese Ängste zu besiegen.

Gott sorgt für dich – Vertraue ihm

Als ich meine Ausbildung zur Lehrperson beendet hatte, war ich auf der Suche nach einer Arbeitsstelle. Unbedingt wollte ich eine Klasse übernehmen und 100% arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt gab es sehr wenige Stellen in diesem Beruf. Ich war gezwungen, mich für ein Praktikum anzumelden, welches über die Arbeitslosenversicherung arrangiert war. Dieses war gar nicht in meinem Sinne und bereitete mir sehr Mühe. Ich konnte mich nur schwer damit abfinden. Kurz bevor ich dieses Praktikum antreten sollte – ich war noch immer unglücklich damit – bekam ich den Vers aus Römer 8, 28. „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“ Ich spürte auch ganz deutlich, dass ich meine Vorstellung aufgeben musste und das alles Gott hinlegen sollte. Es kostete mich etwas, meine eigene Vorstellung aufzugeben. Aber ich bestimmte mich an diese Worte zu glauben und legte es bewusst in Gottes Hand. Dabei erlebte ich, dass ich ruhig wurde und versöhnt damit, wie Gott es für mich macht.

Nicht immer läuft es im Leben so, wie ich es mir vorstelle. Doch genau dann kann ich davon befreit werden, zum Beispiel unruhig oder unzufrieden zu sein. Egal, wie Gott es macht, es dient mir zum Besten, weil ich dadurch frei werde von der Sünde, die in mir wohnt und die sich zeigt, wenn mir etwas gegen den Strich geht.

Dieses Verhältnis diente mir zum Besten, weil ich genau darin lernen konnte, meine eigenen Ideen und Vorstellung aufzugeben, dankbar dafür zu sein, wie Gott es macht und ganz auf ihn zu vertrauen. In diesem Fall öffnete Gott schnell und unerwartet eine Tür. Ein Tag nach meiner bewussten Entscheidung, alles Gott hinzulegen, bekam ich ein Angebot für eine temporäre Stelle, welche ich anstelle des Praktikums antreten konnte.

Ungerecht behandelt

Eine Zeit lang hatte ich einen Nebenjob. Mein Vorgesetzter versprach mir, meinen Lohn ab einem bestimmten Zeitpunkt zu erhöhen, tat dieses aber nicht gemäß Vereinbarung. Erst nach mehrmaligem Erinnern und darauf Bestehen, gab es dann endlich eine Lohnerhöhung. Ich fühlte mich ungerecht behandelt. Als mein Arbeitgeber dann Geburtstag hatte, war die Frage, wer etwas für ein Geschenk spenden würde. Im ersten Moment dachte ich, er hätte gar nichts verdient und wollte nichts geben. Dann kamen der Vers aus Matthäus 5, 44 zu mir: „Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen“ und der Vers aus Römer 12, 21 „Lass dich nicht das Böse überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ Und so spendete ich großzügig für das Geschenk. Diese Situation hat mir gezeigt, wie schnell die Sünde, die in mir wohnt, zum Vorschein kommt. Die oben erwähnten Verse halfen mir, meine schlechten Gedanken zu überwinden. So konnte ich ihm Gutes tun und war auch nicht mehr ärgerlich auf ihn wegen der zu späten Lohnerhöhung.

Neben den beschriebenen Situationen erlebe ich auch im ganz normalen Alltag, wie mir Gottes Wort hilft.

Wenn ich so wäre wie sie…

Jeder hat sich schon einmal gewünscht, die guten Eigenschaften einer anderen Person zu haben. Ich zum Beispiel habe eine Freundin. Sie ist eine offene Person, die gut ankommt bei den Mitmenschen und schnell und leicht Freunde findet. Eine Zeit lang dachte ich, dass mein Leben einfacher wäre, wenn ich so wäre und so agieren könnte wie sie. Doch dann spürte ich, dass das nicht richtig war. „Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch.“ An diesen Vers aus 1. Thessalonicher 5, 18 wurde ich erinnert und daran habe ich mich festgehalten. Dankbar zu sein, war eine bewusste Entscheidung von mir – dankbar dafür zu sein, wie Gott mich geschaffen hat und ihm zu danken, für das, wie er alles für mich macht. Die neidischen Gedanken gegenüber meiner Freundin verschwanden und ich bekam Mut, so zu sein, wie ich bin und andere zu segnen, wie ich es kann.

Der Glaube an Gottes Wort und die Kraft es zu tun, hilft in allen Lebenslagen, auch wenn es anfangs nicht immer so bequem ist, danach zu leben. Letzten Endes wird das Leben einfacher, wenn ich das tue, was Gott sagt und was er von mir will. Denn meistens ist meine eigene Sünde, zum Beispiel schlechte Gedanken, die Ursache meiner Probleme. Wenn ich diese besiege, werde ich frei und glücklich. Das habe jedenfalls ich erfahren dürfen. Die Schwierigkeiten in meinem Leben haben mir gezeigt, welche Sünde noch in mir wohnt. Diese Sünde in den Umständen meines Lebens zu besiegen, hat mich näher zu Gott gebracht und meinen Glauben an ihn gestärkt.

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